Weinlexikon

Geballtes Wissen von A bis Z.

A

Abbeeren – Auszeichnung

Das Trennen der Beeren von den Traubenstielen (Kämme oder Rappen, daher auch Entrappen) erfolgt beim oder unmittelbar vor dem Mahlen der Trauben.

Nachgeschmack eines Weines. Ein schöner nachhaltiger Abgang ist ein besonderes Gütemerkmal.

Schonende Klärung von Most oder Wein durch natürliches Absinken der vorhandenen Trubstoffe.

Vorsichtiges Umfüllen des Weines, um ihn von den gröbsten Trubstoffen zu befreien. Beim klassischen Weinausbau erfolgt der erste Abstich gleich nach der Gärung, um den Jungwein von der Hefe zu trennen.

Klassische Drahtkonstruktion (franz. agrafe = Klammer) zur Befestigung des Champagner- oder Sektkorken an der Flasche.

Die Ahr zählt mit ihren ca. 500 ha Anbaufläche zu den kleineren Weinbauregionen Deutschlands. Im Schutz der Eifel gedeiht der Wein an den südlich ausgerichteten Steilhängen besonders gut. Auf der Rebfläche wachsen überwiegend rote Reben.: Zu 50% Spätburgunder sowie 20% Portugieser. Die Spätburgunder der Ahr sind eher hell und haben wenig Gerbstoff. Der Rest entfällt hauptsächlich auf die weißen Sorten Riesling und Müller-Thurgau.

Wein wie Mensch sollten es können: Altern in Würde. Die Reifeentwicklung des ersteren ist von Faktoren wie Boden oder Rebsorte und Eingriffen des Letzteren beim Ausbau abhängig, entzieht sich aber zumeist einer Voraussagbarkeit à la minute. Immer aber durchläuft ein guter Wein die Stadien der jugendlichen Frische, der idealen Reife, der späten Altersreife (Firne) und erleidet schließlich den Aromatod, wenn er denn nicht vorher getrunken wird; Die Haltbarkeit kann nach Winzerauskunft, mit Erfahrungstabellen und durch Probieren annähernd verläßlich bestimmt werden und macht das Lagern zur wissenden Kunst.

Bestimmte Weine werden mit Alkohol – meist Branntwein aus Wein – verstärkt, um ihnen mikrobiologische Stabilität zu verleihen und jede weitere Gärung zu unterbinden. Die bekanntesten alkoholangereicherten Weine sind Portwein, Sherry, Wermut und Madeira.

Zum Reifen wird der frisch vergorene Wein in Fässer oder Tanks gefüllt, bevor er in Flaschen abgefüllt wird. Diesem Vorgang kommt vor allem beim Rotwein besondere Bedeutung zu. Durch den Kontakt mit Holz und mit Sauerstoff entwickelt der Wein zusätzliche Aromen und rundet seinen Geschmack ab. Gerade „große“ Weine gewinnen durch die Faßlagerung zusätzliches Potential und werden harmonischer.

Bezeichnung für die dritte Prädikatsstufe von Qualitätsweinen nach Kabinett und Spätlese. Die Lese darf frühestens eine Woche nach der Ernte von nicht so vollreifem Lesegut erfolgen. Für jedes Anbaugebiet und für jede Rebsorte gelten unterschiedliche Mostgewichte.

Man unterschiedet Gütezeichen und Prämierungen: Zu den Gütezeichen gehören: Das Deutsche Weinsiegel, das Deutsche Güteband Wein, das Badische Gütezeichen, das Frankische Gütezeichen. Diese gibt es nur bei Weinen. Prämierungen gibt es in jedem Anbaugebiet, dazu kommen die Gebiets- bzw. Landes-Prämierungen und die Bundesprämierung der DLG. Diese Prämierungen gibt es für Wein und Sekt.

B

Bachus – Bukett

Deutsche Weißweinneuzüchtung aus den 1930ern, benannt nach der römischen Gottheit. Ertragreich, mit manchmal vordergründigem Muskatton, fruchtig und harmonisch

Das Anbaugebiet mit einer Rebfläche über 15.800 Hektar ist das drittgrößte in Deutschland. Rund 85% der gesamten Ernte wird von Winzer-Genossenschaften verarbeitet. Bei Achkarren und Ihringen, befinden sich die wärmsten Regionen Deutschlands. In Südbaden findet man daher sehr gute Rotweine. Neben Gutedel kommen alle Burgunderarten vor: Aber auch Rieslinge, Müller-Thurgau-Weine (Rivaner) sowie Spätburgunder Weißherbste gelten als badische Spezialitäten. Badische Weine sind sehr gehaltvoll, und passen natürlich sehr gut zur hervorragenden badischen Küche.

Ein populärer Rotling aus Baden. Qualitätswein ohne oder mit Prädikat, aus den Trauben von Spätburgunder (rot) und Grauburgunder (weiß), die vor der Gärung gemischt werden.

Ursprünglich aus Bordeux stammendes Holzfass mit 225 Liter Inhalt aus speziellen Eichen, in dem der Wein lagert. Häufigste Verwendung bei tannin- und extraktreichen Rotweinen. Die Weine erhalten, je nach Dauer der Lagerung, zusätzliche Stoffe aus dem Holz, wodurch ihr Aroma vielseitiger wird.

Verfahren zu Aromatisierung meist extraktreicher, lagerfähiger Weine. Je nach verwendeter Holzart und Dauer der Lagerung entstehen verschiedene Nuancen von Karamell, Kaffee, Toastbrot o.Ä.

Edelsüße Spezialität und neben Eiswein und Trockenbeerenauslese an der Spitze der Qualitätsweine.

Milchsäurebakterien wandeln die Apfelsäure in den Trauben in Milchsäure um. Der Wein verliert Säure. (siehe auch malolaktische Gärung.)

Bezeichnung für Weiß- und Schaumweine, die nur aus weißen Trauben gekeltert werden. (vergl: .Blanc de Noirs)

Bezeichnung für Weiß- und Schaumweine, die nur aus roten Trauben gekeltert werden. (vergl: .Blanc de Blancs)

Bauchig flacher Flaschentyp, der Weinen aus Franken und Teilen Badens (Taubertal, Ortsteile von Baden-Baden, Neuweier, alle einst im Besitz des Würzburger Erzbischofs) und Portugal, vorbehalten ist.

Ablagerungen von Feststoffen am Boden. Bei Flaschen meist Tannine und Farbstoffe, aber auch Weinstein. Kann durch Dekantieren vom Wein getrennt werden. Siehe auch Depot.

Botrytis cinerea ist die Edelfäule, die den Trauben das Wasser entzieht und damit die Geschmacksstoffe in den Beeren konzentriert. Grundvoraussetzung für Beeren- und Trockenbeerenauslese.

Maß in englischsprachigen Ländern für den Zuckergehalt der Trauben. 80 Oechsle = 9,3 Brix.

Bezeichnung für Trockene Schaumweine mit weniger als 15g/l Restzucker.

Gesamtes Duftspektrum eines Weines, auch Blume oder Nase genannt.

C

Cabernet-Sauvignon – Cuvée

Die berühmteste Rotweintraube der Welt hat sich von Bordeaux aus auf große Teile der Alten und Neuen Welt verbreitet. Bemerkenswert am Cabernet Sauvignon ist seine Struktur und seine Eigenart, die Besonderheiten des jeweiligen Jahrgangs, der Weinbereitungs- und Anbautechniken und der örtlichen gegebenheiten des Terroir klar zum Ausdruck zu bringen.

Den Wein auf Trinktemperatur bringen.

Schaumwein, der in einem klar abgegrenzten französischen Weinanbaugebiet (in der Champagne nördlich von Paris) bei streng geregeltem Rebbau und eindeutig definiertem Herstellungsverfahren (siehe auch Champagnermethode) produziert wird. Für die Champagnerherstellung dürfen nur die beiden roten Sorten Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier (Müller-Rebe, Schwarzriesling) sowie die weiße Chardonnay- Traube verwendet werden, die meist im speziellen Verhältnis kombiniert werden. Nur in besonders guten Weinjahren wird Champagner aus einem einzigen Traubenjahrgang hergestellt. In der Regel ist ein Verschnitt von verschiedenen Jahrgangsweinen üblich, um einen gleichbleibenden Geschmack und eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

Die verwendeten Weine werden nach normaler Gärung verschnitten. Nur drei Sorten dürfen verwendet werden, je nach Marke und Hersteller sind es Weine unterschiedlicher Lagen und Jahrgänge. Sie werden mit Altweinen, Zucker und Hefe angereichet, in Flaschen gefüllt und müssen mindestens druckdicht 1 Jahr, meist jedoch 3 Jahre oder mehr, gelagert werden. Durch die Entstehung der Kohlensäure während der 2. Gärung wird ein Druck von 5-6 bar aufgebaut. Dieser darf nicht entweichen. Gelegentliches Rütteln der Flaschen bringt die Feststoffe zum Korken. Durch blitzgefrieren des Flaschenhalses kann der am Verschluss haftende Niederschlag entfernt werden, ohne dass der Druck entweicht. Ein neuer Korken wird eingesetzt. Siehe auch Flaschengärung.

Zugabe von Zucker vor der Gärung, um den Alkoholgehalt des späteren Weines zu erhöhen. Benannt nach Jean-Antoine Chaptal. Diese Technik wurde in Deutschland um die Mitte des 19. Jh. Durch den Chemiker Ludwig Gall unter der Bezeichnung „Verbesserung“ (Anreicherung) eingeführt.

Die Weißweintraube, die mit größtem Erfolg aus der Reihe so vieler Rebsorten herausgetreten und gewissermaßen selbst zum Markenbegriff geworden ist. Charakteristisch ist sein Walnussaroma.

Siehe Gutedel

Seit 2000 in Deutschland eingeführte Qualitäts-Bezeichnung für Weine aus gebietstypischen Rebsorten von gehobener Qualität Der Begriff „Classic“ ist EU-weit geschützt. Pro Anbaugebiet sind zwischen zwei und neun Rebsorten als „gebietstypisch“ zugelassen.

Im deutschsprachigen Raum wird das Wort Cuvée gern für anspruchsvolle Verschnitte, insbesondere verschiedener Traubensorten, verwendet. Auch die Mischung von Grundweinen bei der Schaumweinherstellung wird als Cuvée bezeichnet.

D

Degorgieren – Durchgegoren

Ein wichtiger Schritt in der Schaumweinherstellung nach dem traditionellen Champagnerverfahren. Er besteht im Entfernen des im Flaschenhals eingefrorenen Hefepfropfens.

In Zusammenhang mit Wein bedeutet es eine sensorische Prüfung eines Weines mit beschreibender Erklärung der dabei gewonnen Erkenntnisse nach festgelegten Regeln und Kriterien und unter Verwendung allgemein gültiger und verständlicher Begriffe.

Gemächliches Umfüllen des Weins in eine Karaffe, um ihm Sauerstoff zuzuführen oder vom Bodensatz (Depot) zu trennen.

Ablagerungen von Feststoffen am Boden. Bei Flaschen meist Tannine und Farbstoffe, aber auch Weinstein. Kann durch Dekantieren vom Wein getrennt werden. Siehe auch Bodensatz.

Es gibt keine allgemein gültige Regel, aber die klassischen Getränke sind Süßweine oder Produkte mit hohem Zucker- und Alkohol-Gehalt, wobei dies häufig durch Spriten erreicht wird. Als Dessertweine gelten zum Beispiel Ausbruch, Beerenauslese, Eiswein, Likör, Likörwein, Madeira, Marsala, Strohwein, Samos, Sherry, Portwein, Trockenbeerenauslese und alkoholische Mischgetränke.

Das „Deutsche Weinsiegel“ ist ein nationales Gütezeichen der DLG, das an Qualitätsweine deutscher Anbaugebiete vergeben wird. Dieser neutrale Qualitätsbeweis gibt Gewissheit, dass die ausgezeichneten Weine deutlich besser sind, als es bei der amtlichen Prüfung (A.P.-Nr.) verlangt wird.

Alkoholisches Getränk, das nach dem Essen zum Zweck der Verdauungsförderung getrunken wird.

Häufig verwendete Bezeichnung für ein Weingut im Süden Frankreichs (teilweise auch Mas) und im Burgund. In Bordeaux hingegen ist Château üblich.

Besonders in Franken und an der Ahr verbreitete Kreuzung aus Portugieser x Spätburgunder. Die Kreuzung erfolgte durch Peter Morio, der auch den nach ihm benannten Morio-Muskat und den Bacchus züchtete. Domina-Weine sind dunkelrot und meist gerbsäurebetont.

Rotwein-Rebsorte in Deutschland. Seine Ursprünge führen nach Weinsberg in Württemberg. Dort führte die Iniatiative des Weinbaufachmanns Imanuel Dornfeld zur Gründung einer Weinbauschule. Der Dornfelder ist eine Kreuzung aus Helfensteiner (Frühburgunder x Trollinger) und der Heroldrebe (Portugieser x Lemberger).

Französische Bezeichnung (dose = Menge, dosage = Dosierung) für die Zugabe von Stoffen bei der Herstellung von Champagner, wobei es vom Zeitpunkt der Zugabe her zwei verschiedene Arten gibt. Die Liqueur de tirage (dt. Füll-Dosage) erfolgt unmittelbar nach der Assemblage (Verschnitt von Weinen, Jahrgängen). Dabei wird eine kleine Menge von etwa 24 g/l einer Mischung aus Wein, Rohrzucker und speziellen Hefen beigegeben. Die Mange orientiert sich (auch) am vorhandenen Restzucker. Die Bezeichnung leitet sich vom letztmaligen Abziehen (tirage) ab – das heißt, der Wein wird nachher in Flaschen gefüllt. Diese Dosage löst dann in der Flasche die zweite Gärung aus. Die Liqueur d´expédition (dt. Versand-Dosage oder ebenfalls Füll-Dosage) erfolgt nach dem degorgieren. Sie besteht aus einem Gemisch von Wein und Zuckersirup und dient zur endgültigen Festlegung des Süßegrads.

Der gesamte Zucker wurde in Alkohol umgewandelt. Es ist kein Restzucker mehr enthalten.

E

Edelfäule – Extrakt

Die willkommene Form der Traubenfäule; sie entsteht, wenn der Schimmelpilz Botrytis cinerea reife, unbeschädigte Weißweintrauben befällt.

Eigentlich „edelsüß“ einen Wein mit natürlicher Süße aus vollreifen Trauben.

Bezeichnung (auch Lage) für die kleinste Weinbauflächen-Einheit in Deutschland, die nächst größere Einheit ist die Großlage. Derzeit sind über 2.600 Einzellagen registriert. Die Größe ist sehr unterschiedlich von weniger als einem bis 200 Hektar.

Eiswein wird bei strengem Frost gelesen und gekeltert. Dabei muß der Eiswein mindestens den Mostgewichtsanforderungen einer Beerenauslese genügen.

Verringerung oder Umwandlung der im Wein enthaltenen Säuren durch verschiedene kellertechnische Maßnahmen. Dies ist vor allem in schlechten Weinjahren notwendig, wenn die Trauben einen nicht ausreichenden Reifegrad erreicht haben. Gemäß EU-Recht ist dies grundsätzlich bei frischen Weintrauben, Traubenmost, teilweise gegorenem Traubenmost, Jungwein und Wein zulässig. Allerdings ist dies abhängig von der EU-Weinbau-Zone. Für die Weinbau-Zonen A (Deutschland, außer Baden) und B (deutsches Anbaugebiet Baden und Österreich) ist eine teilweise Entsäuerung gestattet. Gebräuchlich sind drei Methoden: 1. Biologischer Säureabbau duch Milchsäuregärung, 2. Bindung durch kohlensauren Kalk, 3. Verschnitt mit säureärmeren Wein.

Erntemenge in Hektoliter pro Hektar (hl/ha).

Wein ausschließlich vom eigenen Lesegut des betreffenden Weinguts. Alle besseren Weine Deutschlands sind Erzeugerabfüllungen

Verschiedene Methoden zur Kultivierung von Reben. Beinhaltet Pflanzung, Rebschnitt und Unterstützungsart je nach Lage, Besonderheiten der Gattung oder Zielsetzung des Erzeugers.

Trockenste Variante des Schaumweins (Brut de Brut, brutnature).

Englische, und modische Bezeichnung für Schaumweine mit Zuckergehalt zwischen 12 u. 20 g/l

Sehr trocken, auch Extra Dry genannt, bei Schaumwein.

Bezeichnung für alle im Wein enthaltenen, nicht flüchtigen Stoffe wie Säure, Mineralstoffe, Phenole, Zucker usw.

F

Federweißer – Franken

Frischer, ungefilterter Most, dessen Gärung noch nicht abgeschlossen ist. Gilt gesetzlich noch nicht als Wein.

Verfahren, mit dem Feststoffe vom Wein getrennt werden. Bei höherwertigen Weinen umstrittene Alternative zum Absetzen, da auch wertvolle Inhaltsstoffe und Farbe verloren gehen können.

Das althochdeutsche „firni“ bedeutet vorjährig oder alt. Bei der Flaschen-Reifung besonders von Weißweinen ändern sich durch Oxidations-Vorgänge verschiedene Komponenten wie Säure, Alkohol und Farbe, wobei auch Trübungen auftreten können. Unsachgemäße Lagerung – zum Beispiel übermässige Wärme – kann negative Auswirkungen haben und zur frühzeitigen Alterung des Weines führen. Die Bezeichnung „firn“ oder „firnig“ bedeutet „eigentümlich bitterer Altgeschmack“ und ist im strengen Sinne als fehlerhafter Wein durch Überlagerung (zu lange) oder auch falsche Lagerung zu werten. Von Freunden älterer Weißweine wird dieser Ton aber in geringem Ausmaß toleriert und manchmal positiv als „Edelfirn“ beschrieben.

Beschreíbung für einen negativen Geschmacks- und Geruchs-Eindruck im Rahmen einer Wein-Ansprache. Dem ausdruckslosen Wein fehlt es vor allem an Säure und Struktur. Ursachen können Überalterung, sowie oxidative Prozesse sein.

Durch Zugabe von Zucker (siehe dazu unter Dosage) künstlich und ganz bewusst bei einem bereits fertig vergorenen Wein eingeleitete zweite Gärung in der Flasche bei der Herstellung von Schaumwein (Sekt, Champagner). Eine Flaschen-Gärung ist bei einem Champagner landesgesetzlich zwingend, bei anderen Schaumweinen kann die zweite Gärung aber auch im Tank erfolgt sein.

Das Anbaugebiet Franken liegt am Nordrand des Bundeslandes Bayern Herz des Anbaugebietes ist Würzburg. Auf den 6.000ha Rebfläche wachsen vor allem frühreifende Sorten, wie Müller Thurgau oder Silvaner. Das kontinentale Klima und die mineralischen Böden machen den besonderen Geschmack der Weine aus. Der Frankenwein ist herzhaft erdig, sehr körperreich und meist trocken ausgebaut. Auch äußerlich unterscheidet er sich durch die typische Bocksbeutelflasche.

G

Gewürztraminer – Gärung

Aromenreiche Weißweinsorte.

Wörtlich übersetzt: „Großes Gewächs“. Wird im Burgund und Elsaß als Beschreibung für eine Weinberglage mit höchster Qualitätsstufe verwendet.

Ursprünglich aus Frankreich stammender, wiederstandsfähiger Abkömmling des „Pinot noir“ mit graurot getönten Beeren. Auch „Ruländer“ (nach Johann Seger Ruland) in Italien „Pinot grigio“, in Frankreich „Pinot gris“ genannt.

Der Gutedel ist eine der ältesten Rebsorten überhaupt und war schon vor 5000 Jahren in Ägypten bekannt. Die Trauben haben einen geringen Säure- und Zuckergehalt und brauchen warme Lagen. In Deutschland wird der Gutedel fast außschließlich im badischen Markgräflerland angebaut. Andere Bezeichnung: Chasselas

Das Gütezeichen ist eine Auszeichnung ebenso wie die Prämierung. Zu den Gütezeichen gehören: Das Deutsche Weinsiegel, Das Badische Gütezeichen, Das Frankische Gütezeichen. Diese gibt es nur bei Weinen.

Vorgang, bei dem Most zu Wein wird: Zucker wird mit Hilfe von Hefe in Alkohol (Äthylalkohol) und Kohlendioxid umgewandelt.

H

Halbtrocken – Hektoliter (hl)

Halbtrockener Wein darf maximal 18 Gramm unvergorenen Zucker je Liter enthalten.

Mikroorganismen, die den Traubensaft zum gären bringen. Kommen in natürlicher Form auf Trauben vor, werden aber auch häufig in Form von „Reinzuchthefen“ der Maische bzw. dem Most zugefügt.

Flächenmaß. Entspricht 10 000 qm.

Maßeinheit für Volumen. 1hl = 100 Liter

I

Integrierter Pflanzenschutz – Integrierter Pflanzenschutz

Bezeichnung für die systematische Anwendung und Kombination von vielen Verfahren des integrierten und kontrollierten Pflanzenschutzes bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, anbau- und kulturtechnischer sowie pflanzenzüchterischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Mittel auf das notwendige Maß beschränkt wird. Dadurch sollen günstige wirtschaftliche Erträge für den Weinerzeuger bei größtmöglicher Schonung der Umwelt und höchster Sicherheit für den Menschen gewährleistet werden.

J

Jahrgang – Jungfernwein

Jahr, in dem die Trauben des Weins gewachsen sind, sowie die Charakteristik des betroffenen Jahres.

Qualitätsschaumwein b.A., der wenigstens zu 85 % aus Jahrgangstrauben gekeltert wurde, die von ausgesuchter Qualität waren. Der Jahrgang muß deutlich etikettiert sein. Meist sind solche Besonderheiten sortenrein.

Der erste Wein neu angelegter Reben. Kann i.d.R. nach 3 Jahren gelesen werden.

K

Kabinett – Kreuzung

Die Qualitätsstufen von Qualitätsweinen mit Prädikat beginnt in Deutschland mit dem Kabinett. Für jede Rebsorte und jedes Anbaugebiet ist ein spezifisches Mindestmostgewicht festgelegt. Da Prädikatsweine nicht angereichert werden dürfen, zählt der Kabinettwein daher auch zu den leichtesten Weinen.

Der Begriff leitet sich vom lateinischen „calcare“ (= mit den Füßen treten) ab, denn es war über Jahrhunderte üblich, die Weintrauben mit den Füßen zu treten. Aus diesem Grund ist keltern ein uraltes Synonym für das Pressen der Trauben.

Zur Familie der Riesling-Trauben, gehörende, früh reifende, Weißweinneuzüchtung. Kreutzung aus Trollinger und Riesling. Ertragreich bei hohem Mostgewicht. Benannt nach dem Dichter Justinus Kerner (1786-1862).

Bezeichnung für den langfristigen Witterungsverlauf in einem bestimmten Gebiet größeren Ausmaßes. Die speziellen Ausprägungen ergeben sich durch viele Faktoren wie Sonnen-Einstrahlung, Niederschlag, Temperatur, Feuchtigkeit und Wind sowie deren Zusammenspiel. Neben dem Bodentyp des Weingartens, der dort gepflanzten Rebsorte und des Weinausbaus ist das Klima ein entscheidender Faktor für die Qualität eines Weines.

Klassischer, elastischer, (je nach Beschaffenheit) minimal atmungsaktiver Verschluss für Weinflaschen. Aus der Rinde der mediterranen Korkeiche. Als Flaschenverschluss löste er, entdeckt von dem kelter- wie kellerkundigen Mönch Dom Pérignon (1638-1715), gewachste Tücher und Wergstopfen ab.

Verfahren, zur Züchtung einer neuen Rebsorte durch Kreuzen von zwei Rebsorten der selben Spezies, meistens der europäischen Art vinifera.

L

Leicht – Lieblich

Allgemeine Beschreibung eines Weines im Rahmen einer Wein-Ansprache. So ein Wein besitzt relativ wenig Alkohol und Körper und hat zumeist auch eine blasse Farbe. Bei einem Weißwein kann dies durchaus positiv sein, wenn er zu einer passenden Gelegenheit bzw. dazu stimmigen Gericht genossen wird. In der Regel gilt ein Wein bis 11% vol Alkohol-Gehalt als leicht.

Spätreifende (in Österreich schon sehr lange als „Blaufränkisch“ angebaute) rote Rebsorte, häufig in Baden-Württemberg zu finden. Der Lemberger hat eine kräftige Farbe, eine deutliche Tanninnote ist aber dennoch fruchtig, oft mit einer Kirschnote.

Wein mit süßer Geschmacksausrichtung mit über 18g/l Restzucker.

M

Maische – Müllerrebe

Gemisch aus Most,Traubenschalen, Kernen und ggf. auch Stielen. Rotwein wird z. B. zum größten Teil auf der Maische vergoren.

Um die Farbe aus den Schalen zu lösen, wird bei einigen Weinen die Maische vor der Gärung auf 70°C erhitzt. Bei hochwertigen Weinen findet dies selten Anwendung.

Durch Milchsäurebakterien (Lactobakterien) wird die in den Trauben enthaltene Apfelsäure in Milchsäure umgewandelt, um den Säuregehalt des Weins zu reduzieren.

Herauslösen der Farbe aus der Traubenschale.

Die Mindestmostgewichte (Grad Oechsle bei Ernte) werden auch als „natürliche Mindestalkoholgehalte bezeichnet und in %-Vol Alkohol angegeben. Sie sind der wichtigste Parameter zur Ermittlung des Reifegrades und letztlich der Qualität der Trauben bei der Ernte. Es gilt: Je höher das Mostgewicht, desto höher die Trauben-Qualität. Es sind gesetzlich Mindestmostgewichte für Landwein, Qualitätswein etc. festgelegt, welche mindestens erreicht sein müssen, um den resultierenden Wein in der entsprechenden Qualitätskategorie vermarkten zu können.

Bezeichnung für den Geruch und Geschmack eines Weines im Rahmen einer Wein-Ansprache. Diese Eigenart besitzen Weine, die auf Weinbergsböden mit hohem Mineralgehalt gewachsen sind, zum Beispiel Kalk-, Granit-, Schiefer- oder Vulkan-Böden.

Mit einer Rebfläche von ca. 530 Hektar erstreckt sich das Weinanbaugebiet von Königswinter im Norden bis zum Rheingau im Süden. Mit einem Anteil von 74 % an der Gesamtrebfläche nimmt der Riesling die Spitzenposition unter den angebauten Rebsorten ein, gefolgt von Müller-Thurgau und Kerner. Der Anbau des Weines erfolgt hauptsächlich in Steillagen am Rheinufer. Trotz der nördlichen Lage, entstehen wunderbare, von rassiger Säure bestimmte Rieslingweine.

Der Morio-Muskat wurde 1928 von Peter Morio aus Silvaner x Weißburgunder gezüchtet. Der Wein hat einen leicht bis kräftigen Muskatton. Bis in die 70er-Jahre war der Morio-Muskat in Deutschland sehr beliebt. Seitdem wird er immer seltener angebaut.

Das Anbaugebiet mit über 12.000 Hektar Rebfläche ist nach den drei Flüssen benannt. An der oberen Mosel liegen die ältesten Weinberge Deutschlands. Mosel-Saar-Ruwer ist das viertgrößte Anbaugebiet Deutschlands. Der Mosel-Riesling ist typischerweise ein leichter, spritziger Wein mit ausgeprägtem Fruchtaroma welches von einer feinen Säure untermalt wird. In sehr guten Jahrgängen entstehen Rieslingweine in Vollendung. Die Weine der Ruwer sind sehr filigran und haben ein schönes Johannisbeeraroma.

Nicht vergorener Saft aus frischen Weintrauben.

Neben dem Riesling die häufigste Rebsorte in Deutschland, vor allem in Rheinhessen, Baden, in der Pfalz, an Mosel-Saar-Ruwer, in Franken, an der Nahe, an Saale-Unstrut, in Sachsen und an der Hessischen Bergstraße. Nach einer neuen Genanalyse handelt es sich nicht (wie angenommen) um eine Kreuzung aus Riesling x Silvaner, sondern aus Riesling x Madeleine Royale – auch Königliche Magdalenentraube. Der Namen geht auf ihren Züchter Hermann Müller aus Thurgau zurück, der sie 1882 züchtete.

In Deutschland auch Schwarzriesling genannt. Die rote Rebsorte ist im Burgund schon seit über 400 Jahren bekannt. In Frankreich wird sie auf Grund des späten Austriebs und der frühen Reife vor allem in der Champagne und der Loire angebaut.

N

Nahe – Nase

Das Anbaugebiet mit ca. 4.400 Hektar Rebfläche ist nach dem gleichnamigen Fluss benannt. Dieses Gebiet ist ein Musterbeispiel für die Vielschichtigkeit der deutschen Weine. Die am häufigsten angebauten Rebsorten sind Riesling, Müller Thurgau und Silvaner. Jedoch werden auch immer häufiger Weiß- und Grauburgunder mit Erfolg angebaut. Rotwein spielt eher eine untergeordnete Rolle. Geschmacklich sind die Weine sehr ausgewogen und fruchtig oftmals auch mineralisch.

Synonym für das Aroma bzw. den Geruch eines Weines.

O

Oechsle – Oxidation

Der Pforzheimer Apotheker, Goldschmied und Physiker Christian Ferdinand Oechsle (1771 bis 1852) erfand die Senkspindel, auch Oechsle-/Öchslewaage genannt. Sie dient zur amtlichen Bestimmung jener Grade, um die das spezifische Gewicht von Most (durchschnittlich 1,075) von dem reinen Wassers (1,0) immer nach oben abweicht, um wieviel Gramm also ein Liter Most schwerer ist als ein Liter Wasser bei 20 °C. Ein Durchschnittsmost mit dem spezifischen Gewicht von 1,075 hat demnach 75 °Öchsle.

Qualitätsprüfung des Weins nach Aussehen, Geruch und Geschmack. (Sensorische Prüfung. )

Chemische Reaktion eines Stoffes mit Sauerstoff. Bei einer Oxidation verliert der Wein an Frische und verändert seine Farbe.

P

Perlwein – Prämierung

Wein mit zugesetzter Kohlensäure. Zwischenstufe zwischen stillem Wein und Schaumwein.

Die Pfalz ist mit über 23.400 Hektar Rebfläche das zweitgrößte und zugleich ertragsstärkste deutsche Anbaugebiet. Es erstreckt sich im Norden von Bockenheim über 80km bis nach Schweigen an der Grenze zum Elsaß. Pfälzer Wein war schon zur Römerzeit sehr begehrt. Heute wird hier ein Viertel aller Deutschen Weine produziert. Von den kalkhaltigen Lehm- und Tonböden im Bereich „Südliche Weinstraße“ stammen frische, nachhaltige Weine: Duftiger Müller-Thurgau (Rivaner), voller Silvaner und aromatischer Morio-Muskat, aber auch Rieslinge, Traminer und Ruländer. Im südlichen Teil der Region sind vor allem schwere Lehmböden vorherrschend. Hier findet man häufiger Weiß- und Grauburgunder, vor allem aber auch die roten Sorten Dornfelder, Portugieser oder Spätburgunder.

Allgemein übliche Bezeichnung (auch Veredelung oder Kopulation) für das Zusammenfügen von zwei Stücken verschiedener, lebender Pflanzen, so dass sie miteinander als Einheit verwachsen. Eine Veredelung von Rebstöcken und anderen Pflanzen wurden schon in der Antike durchgeführt.

Maßangabe für den Säuregehalt von Stoffen. 7 gilt als neutraler Wert (z.B. Wasser) höhere Werte zeigen Basen (alkalisch) an, niedrigere Werte sind Säuren; d.h. je niedriger der pH-Wert beim Wein, desto saurer schmeckt der Wein.

Idealer Zeitpunkt für den Beginn der Weinlese. Unter Physiologie versteht man im Allgemeinen die Wissenschaft von den Grundlagen des Lebensgeschehens, insbesondere der Lebensvorgänge und Funktionen in einem Organismus. Der Begriff ist in den 1990er-Jahren in Amerika entstanden und umfasst mehr Kriterien als nur den mit analytischen Methoden gemessenen Zucker- und Säure-Gehalt. Dabei werden der Zustand bzw. die Färbung der Beerenhaut, die Elastizität des Fruchtfleisches, der Reifezustand der Traubenkerne und der Geschmack der Beeren berücksichtigt. Immer mehr Winzer in Europa schließen sich dieser Einschätzung an.

Siehe Grauburgunder

Sehr große Gruppe von ungemein reaktionsfreudigen Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindungen. Sie können sowohl die Eigenschaft von schwachen Säuren als auch von Alkoholen haben und sind zumeist aromatisch und wohlriechend. Bestimmte Arten sind in den Schalen, Kernen und Stielen von Weintrauben enthalten, wobei es in den Rotwein-Trauben mehr als in den Weißwein-Trauben gibt. Die feinsten und aromatischsten Phenol-Verbindungen sind in den Beerenschalen enthalten.

Wichtige Rotweinsorte in Deutschland (die nicht aus Portugal stammt). Dient meist der Herstellung von Weissherbst. Verbreitet vor allem in der Pfalz und in Rheinhessen.

Der Portwein zählt neben dem Champagner und dem Sherry zu den drei großen Weinen der Welt, deren Verarbeitung erst beginnt, wenn herkömmliche Weine bereits fertig sind. Durch Zusetzen von Branntwein zum gärenden Traubenmost erhält man einen alkoholstarken Wein mit angenehmer natürlicher Restsüße. Der Name Portwein stammt von Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals, von wo aus dieser Wein seit über dreihundert Jahren von englischen Handelshäusern verschifft wird.

Deutsche Qualitätsstufen bei Qualitätsweinen. Die Reihenfolge: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein.

Die Prämierung ist eine Auszeichnung ebenso wie die Gütezeichen. Prämierungen gibt es in jedem Anbaugebiet, dazu kommen die Gebiets- bzw. Landes-Prämierungen und die Bundesprämierung der DLG. Diese Prämierungen gibt es für Wein und Sekt.

Q

QbA – Qualitätswein

Korrekt Q.b.A geschrieben. Abkürzung für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA). Der Wein muß zu 100% aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen.

Seit 1971 sind die Deutschen Weine per Gesetz in Klassen und Qualitätsstufen gegliedert. Je nach Voraussetzung und Beschaffenheit der Weine, werden diese gegliedert in: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein b.A. (Q.b.A) und Qualitätswein mit Prädikat, wobei folgende Prädikate vergeben werden: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eisweine.

Amtlich geprüfter Wein mit Herkunftsbezeichnung. Untergliedert in Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (QbA) und Qualitätsweine mit Prädikat. Diese Weine sind auf dem Etikett benannt und mit einer amtlichen Prüfnummer, der A.P.-Nummer gekennzeichnet. (siehe auch Qualitätsstufe.)

R

Rappen – Rüttelpult

Bezeichnung für Traubenstiele.

Schädling der zunächst die Wurzeln dann auch die Blätter der Rebstöcke befällt und somit die gesamte Pflanze vernichtet. Eingeschleppt 1860 aus Amerika, hatte sie lange Zeit verheerende Auswirkungen auf den europäischen Weinbau, bis man die heimischen Sorten auf resistente Unterlagen amerikanischer Sorten pfropfte.

Der Rebschnitt ist ein äußerst wichtiges Kriterium für die Qualität eines Weines; ohne diesen würde der Rebstock unkontrolliert wuchern. Die ideale Rebschnitt-Form steht mit dem Bodentyp, der Erziehungsform, dem Klima, der Rebsorte bzw. Unterlage und sonstigen lokalen Gegebenheiten in direktem Zusammenhang und muss gemäß diesen Faktoren ausgewählt werden. Der ideale Zeitpunkt ist die so genannte Saftruhe; auf der nördlichen Halbkugel im Frühjahr, auf der südlichen im Herbst.

Gegenteil von Oxidation. Chemische Reaktion bei der Sauerstoff entzogen wird. Ein bekannter Reduktionsvorgang ist z.B. die Umwandlung von Acetaldehyd in Äthanol, wie sie im letzten Stadium der alkoholischen Gärung geschieht.

Ein optisches Präzisionsmessgerät mit dem der Zuckergehalt von Beeren durch die Brechung von Licht gemessen wird. Der Blick durch das Gerät zeigt den Zuckergehalt in Grad Oechsle (°Oe) an.

Eine seit 1996 freigegebene Rotweinrebsorte, die sehr resistent gegen Pilzbefall ist. Sie liefert dunkelrote, gehaltvolle, samtig weiche Weine Regent ist eine Kreuzung aus der weißen Sorte Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und der roten Sorte Chambourcin. Der Name leitet sich vom berühmten 140,5 Karat-Diamanten aus Indien ab, den Ludwigs XV auf dessen Krone, später Marie-Antoinette als Schmuckstück und Napoleon als Degenknauf trugen.

Gezüchtete Mikroorganismen, die den Traubensaft anaerob (sauerstofflos) zum gären bringen. Sie „verstoffwechseln“ den Zucker in Alkohol, Kohlendioxid, Aromen und Vitaminen. Da es in der Natur verschiedene Arten gibt, und nicht alle zum Vorteil eines guten Weines beitragen, wurden sie durch Selektion und Weiterzucht für die Weinerzeugung optimiert. Reinzuchthefen sind gegenüber den auf den Trauben natürlich vorkommenden Hefen berechenbarer.

Auch als Restsüße bezeichnete Menge an Zucker im Wein, die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung oder durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol) erhalten bleibt. Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxyd umgewandelt wird sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten.

Das wohl exklusivste deutsche Anbaugebiet mit ca 3.200 Hektar Rebfläche beginnt am Untermain östlich von Wiesbaden und erstreckt rund 50 Kilometer entlang des rechten Rheinufers bis Lorch nördlich von Rüdesheim. Die Böden sind ideal, besonders für den Riesling, der sich hier zu höchster Vollendung entwickeln kann. Die Rheingauer waren auch die ersten, die den Wert der Edelfäule entdeckten; seitdem gibt es die Spätlese.

Das mit 25.000ha größte deutsche Anbaugebiet ist Rheinhessen. Die Mannigfaltigkeit der Böden, Kleinklimazonen und Rebsorten bescheren dieser Gegend eine fast unbeschreibliche Vielfalt an Weinen. Das Klima ist besonders mild und die Böden sind sehr verschieden. In Rheinhessen werden die unterschiedlichsten Rebsorten angebaut. Allen voran Müller-Thurgau dicht gefolgt vom Silvaner. Riesling findet man hauptsächlich an der Rheinfront. Rheinhessenweine haben allgemein einen fülligen Charakter. In zunehmenden Maße werden die Weine auch trocken ausgebaut.

Spätreifende Weißweinrebe, die zu den besten Reben der Welt zählt. Deutsche Anbaugebiete mit größerem Anteil sind Rheingau, Mosel-Saar-Ruwer, Mittelrhein und die Hessische Bergstraße. Die ersten Riesling-Reben sollen im Rheintal angebaut worden sein. Allerdings reklamiert dieses Priveleg auch das österreichische Anbaugebiet Wachau für sich. Der Name der Rebe stammt entweder von dem dunklen Rebenholz (Rußling), der rassigen Säure (Rißling), der Weißkirchener Lage im österreichischen Wachau (Ritzling) oder daher, dass bei leichtem Frühlingsfrost die Blüten zu rieseln beginnen. Die Farbe des Rieslings ist grünlich bis goldgelb. Das Bukett erinnert an Aprikosen, Pfirsichen und Rosen. Rieslingreben liefern ausgewogene, säureverspielte, rassige sowie harmonische Weine.

Andere Bezeichnung für Müller-Thurgau-Weine, die auf die angebliche Kreuzung des Müller-Thurgau aus Riesling und Silvaner anspielt. Neuere Genanalysen haben jedoch ergeben, dass der Müller-Thurgau gar nicht mit dem Silvaner gekreuzt worden ist. Siehe auch Müller-Thurgau.

Blasser bis hellroter Wein der durch Verschnitt von Weiß- und Rotweintrauben oder von rotem mit weißem Most hergestellt wird. (siehe auch Badisch Rotgold).

Wein aus einer roten Rebsorte, der vor allem in wärmeren, südlichen Weinanbaugebieten in großen Mengen erzeugt wird. Rotwein hat einen größeren Anteil an Tannin und weniger Anteil an Säuren wie Weißwein. Bei der klassischen Rotwein-Bereitung werden die Trauben abgebeert, das heißt die Stiele entfernt, und gequetscht. Nun setzt traditionell die Maischegärung ein. Dabei erfolgt die Gärung des Mostes zusammen mit den Schalen und dem Fruchtfleisch, wodurch eine Extraktion der Phenole (Farbstoffe, Pigmente, Tannine) aus den Beerenhäuten und Kernen erfolgt, diese in größerem Umfang in den Most gelangen und ihm Farbe und Geschmack verleihen.

Siehe Grauburgunder.

Holzgestell für die traditionelle Schaumweinherstellung. Durch manuelles Drehen (rütteln) der Flaschen gelangen die Trübstoffe (für die 2. Gärung beigesetzte Hefe) zum Flaschenhals, um schließlich beim Degorgieren entfernt zu werden.

S

Saale-Unstrut – Säure

In dem Weinanbaugebiet mit ca 650 Hektar Rebfläche wird seit über 1.000 Jahren Weinbau betrieben. Die Weine kann man geschmacklich durchaus mit fränkischen Weinen vergleichen. Sie sind ebenso erdbetont, jedoch wesentlich filigraner. Für Spät- und Auslesen sind die klimatischen Bedingungen nicht gegeben. Als Rebsorten findet man hier häufig Müller-Thurgau und Silvaner.

Das kleinste und am weitesten östlich gelegene Weinanbaugebiet Deutschlands, liegt mit seinen 450 ha zwischen Meißen und Pillnitz. Auf Grund des milden, kontinental beeinflussten Klimas mit heißen, trockenen Sommern wird es auch als „Elb-Florenz“ bezeichnet. Als Rebsorten findet man hier vor allem Müller-Thurgau, aber auch Weißburgunder und Traminer. Die sächsischen Weine sind klassisch trocken ausgebaut.

Es ist eine Sammelbezeichnung für schäumende Weine mit einem bestimmten Anteil an Kohlensäure, wobei sich die verschiedenen Herstellungs-Verfahren auf die Menge im Endprodukt auswirken. Nach dem EU-Weingesetz muss ein Schaumwein zumindest 3 bar Kohlensäure-Überdruck bei 20 °C haben. Beim Qualitäts-Schaumwein sind dies zumindest 3,5 bar, der Alkohol-Gehalt muss zumindest 9,5% vol betragen und er muss zumindest 60 Tage auf der Hefe lagern.

Die Scheurebe ist nach ihrem Züchter Georg Scheu benannt worden, der sie 1916 züchtete. Allgemein wird angenommen, dass der Rebenzüchter die Rebe aus Riesling und Silvaner gekreuzt hat. Neuere genetische Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass es sich statt des Silvaners um eine unbekannte Wildrebe gehandelt hat. Die spätreifende Scheurebe wird fast ausschließlich für Qualitätswein mit Prädikat verwendet, wobei die Geschmacksrichtungen meist „lieblich“ und „süß“ sind. In den 50er Jahren wurden Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen aus der Scheurebe erzeugt.

siehe Müllerrebe.

Schwefel wird schon seit der Antike als Reinigungsmittel sowie als Konservierungsmittel für Wein benutzt. Heute wird Schwefeldioxid bei der Produktion praktisch aller Weine verwendet.

Eigentlich: Klärung des Weins zur Stabilisierung. Erfolgt unter Zugabe von Schönungsmitteln, die Trubstoffe und unerwünschte Partikel binden, die dann als Bodensatz anfallen. Schönung ist wichtig, weil durch das Ausfällen dieser winzigen Teilchen der eventuellen späteren Bildung von Trübungen und Schleiern im Wein vorgebeugt wird.

In Deutschland hergestellter Schaumwein, der durch Flaschen- oder Tankgärung erzeugt wird.

Der Name steht für ein Qualitätskonzept, das vom Deutschen Weinbauverband, dem Deutschen Weininstitut (DWI) sowie den Gebietsweinwerbungen und allen bedeutenden überregionalen Verbänden getragen wird. Für Selection-Weine werden gebietstypische Rebsorten verwendet, die trocken ausgebaut, Spitzenweine hervorbringen.

siehe organoleptische Prüfung.

1833 von Frankreich nach Australien eingeführte Traube, die genetisch identisch mit dem Syrah ist. Der Shiraz ist ein kräftiger Wein, der an gerösteten Kaffee und oft auch an Schokolade erinnert. In Australien, Neuseeland und Südafrika ist die Bezeichnung Shiraz gebräuchlich, in Frankreich und Kalifornien, den anderen bedeutenden Anbaugebieten, die Bezeichnung „Syrah“.

Die Rebe wurde 1929 von Georg Scheu aus Madeleine Angevine x Gewürztraminer gekreuzt. Die Siegerrebe reift sehr früh und wird meist für edelsüße Weine verwendet. Sie hat ein typisches Muskataroma, aber auch Anteile von Rosenblüte, Aprikose und Honig. Die Siegerrebe ist fast ausschließlich in den deutschen Anbaugebieten Rheinhessen und Pfalz verbreitet.

Klassische deutsche Rebsorte und wichtigste Sorte im Anbaugebiet „Franken“. Größtes Anbaugebiet ist aber Rheinhessen. Die Vermutung, der Silvaner stamme aus dem rumänischen Transsylvanien, scheint nicht richtig zu sein, auch wenn der Name darauf schließen lässt. Dagegen spricht, dass die Rebe den dortigen kalten Winter kaum überstehen würde.

Diese Bezeichnung ist vom altfranzösischen Wort „somme“ (Amtspflicht) abgeleitet. Ursprünglich waren Sommeliers in Klöstern für Geschirr, Tischwäsche, Brot und Wein verantwortlich. Heute ist dies die Bezeichnung für einen Wein-Kellner in der gehobenen Gastronomie. In einem Restaurant mit einem gut bestückten Weinkeller ist der Sommelier für den Einkauf, die Lagerung, die Pflege der Weine und für die Beratung der Gäste zuständig.

In Deutschland gebräuchliches Synonym für Pinot Noir. Die rote Rebsorte zählt zu den besten Rebsorten der Welt, den so genannten Cépages nobles. Der Name Pinot leitet sich vom französischen Wort für Fichtenzapfen (pin) ab, weil die Traubenform diesem sehr ähnlich ist.

In Deutschland und Österreich gültige Bezeichnung für einen speziellen Prädikatswein-Typ. Heute verbindet man mit der Spätlese weniger die Tatsache einer späten Lese, sondern das einzig weingesetzliche Kriterium ist ein Minimum an Mostgewicht, was vollreife und damit süße Trauben erfordert. Der Termin der Weinlese hat also keine gesetzliche Bedeutung mehr, obwohl er natürlich einen Einfluss auf den Reifegrad der Trauben hat (je später, desto reifer). Eine Spätlese wird zwar häufig mild, kann aber selbstverständlich auch trocken ausgebaut werden.

siehe Shiraz.

Die Gesamtsäure des Weines besteht aus mehreren Säurearten. Den größten Anteil machen die (etwas mildere) Weinsäure und die (etwas kräftigere) Äpfelsäure aus. Letztere verleiht dem Wein einen intensiveren, kräftigen Geschmack. Das Zusammenspiel von Restsüße, Alkoholgehalt und den Säuren bestimmt den Grundgeschmack eines Weines maßgeblich.

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Tafelwein – Trolllinger

Im deutschen Sprachraum gültige Bezeichnung für einen einfachen Wein der gemäß Wein-Gesetz der EU niedrigsten Qualitäts-Stufe. Ein theoretischer Verschnitt von Weinen aus allen EU-Staaten ist gestattet. Als „Deutscher Tafelwein“ dürfen in Deutschland alle Produkte bezeichnet werden, die aus einem als Tafelwein-Gebiet definiertem Bereich stammen.

Chemische Substanzen aus der großen Gruppe der Phenole, die in der Rinde vieler Bäume und in Früchten vorkommen. Tannine wirken sehr stark gerbend, daher werden sie oft als Gerbstoffe bezeichnet, obwohl dies ein Überbegriff ist. Sie sind auch in den Kernen, Kämmen (Rappen, Stielen) und in den Schalen von Weintrauben enthalten. Der Tanningehalt eines Weines ist aber nicht nur von der Rebsorte, sondern hauptsächlich auch von der Art der Vinifikation abhängig.

In Frankreich geprägter und dort auch weitgehend verinnerlichter Begriff für den Einfluss von Klima und Bodentyp im Zusammenspiel mit den angepflanzten Rebsorten auf die spezielle und unverwechselbare Charakteristik des Weines, der dort wächst. Das kann nur mangelhaft mit Umwelt übersetzt werden, sondern bedeutet viel mehr. Auch die Kunst des Winzers spielt eine beträchtliche Rolle, indem dieser bei der Wein-Bereitung auf die speziellen Gegebenheiten seines Weinbergs Rücksicht nimmt.

Bezeichnung für die Masse aus Traubenschalen, Reste des Fruchtfleisches, Kernen und gegebenenfalls (wenn diese nicht vorher entfernt wurden) auch Stielen nach dem Pressen. Rund ein Viertel der Traubenernte fallen als Trester-Rückstände an.

Bezeichnung für die auf dem gärenden Most schwimmende Masse aus Traubenschalen, Kernen und gegebenenfalls Stielen bei der Maische-Gärung eines Rotweines. Dieser Tresterhut muss durch unterrühren mit dem Most wieder vermischt werden, damit der Most den Feststoffen Tannine und die Farbstoffe entziehen kann.

In Deutschland gebräuchliche Bezeichnung für einen durchgegorenen Wein mit einem geringen Gehalt an Restzucker. Weingesetzlich sind maximal 4 g/l Restzucker zulässig. Allerdings darf der Gehalt auch bis maximal 9 g/l betragen, falls der Gehalt an Gesamt-Säure um nicht mehr als 2 g/l niedriger liegt als der Restzucker-Gehalt. Dies heißt, dass zum Beispiel bei 9 g/l Restsüße die Gesamt-Säure zumindest 7 g/l aufweisen muss. Die zweite Regelung hat eine praktische Bedeutung, da bei höherem Säuregehalt die Süße weniger wahrgenommen wird.

Bezeichnung für sehr süße Weine aus überreifen, rosinenartig eingetrockneten und edelfaulen Beeren. Solche Weine können nicht jedes Jahr planmäßig hergestellt werden, da bestimmte klimatische Bedingungen unbedingte Voraussetzung sind. Die wichtigste Bedingung ist, dass die Trauben (allerdings nur weiße) während der Reifung vom Schimmelpilz Botrytis befallen werden und die Edelfäule entsteht. Dabei entstehen winzige Poren in der Beerenhaut, wodurch das Wasser ganz langsam verdunstet und die Inhaltsstoffe der Beeren (Zucker und Extraktstoffe) ungeheuer konzentriert werden. Es kann ein Mostgewicht bis 250 °Oe erreicht werden. Die Trauben werden sehr spät gelesen und die Beeren häufig mühsam einzeln von Hand geerntet.

Rebsorte, die ürsprünglich aus Südtirol stammt und dort auch als „Tiroler“ bzw. „Tirolinger“ bezeichnet wird. Typisches deutsches Anbaugebiet ist Württemberg. Der Trollinger ist, nach dem Spätburgunder und Portugieser, von der Rebfläche her die bedeutendste Rotweinrebe. Der Wein hat eine hellrote Farbe, ein fruchtiges Bukett.

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Vegetabil – Vinifikation

Bezeichnung für einen „pflanzlichen“ Geruch eines Weines im Rahmen einer Wein-Ansprache. So ein Wein riecht nach Eukalyptus, frischem Gras, grünen Bohnen, grünem Papika, grünem Spargel, Heu, grünen oder schwarzen Oliven, Stroh, Tabak oder Tee.

Im deutschen Sprachgebrauch früher übliche Bezeichnung für den Vorgang bzw. das Ergebnis des Verschneidens von mehreren Weinen aus verschiedenen Rebsorten, Jahrgängen oder Lagen. In den letzten Jahren hat sich in Österreich und Deutschland dafür aber der Begriff Cuvée durchgesetzt.

Umfassender Begriff für den gesamten Vorgang der Weinherstellung von der Weinlese bis zur Flaschen-Abfüllung.

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Weinstein – Würzer

Während der Gärung und Alterung setzen sich im Wein feine, wie Glassplitter aussehende, aber harmlose Kristalle ab. Es handelt sich um Weinstein, in der Hauptsache Kaliumtartrat, das Kalisalz der Weinsäure.

Die weiße Rebsorte (Weißburgunder) ist eine Mutation von Pinot Gris (Grauburgunder), die wiederum aus Pinot Noir (Blauburgunder) mutiert ist. Diese drei Sorten sind genetisch identisch und zählen zur großen Familie der Burgunder. Erstmals ist die Sorte im späten 19. Jahrhundert im Burgund aufgetaucht. Früher wurde auch zwischen den zwei sehr ähnlich aussehenden Sorten Chardonnay und Pinot Blanc nicht unterschieden, aber nach gentechnischen Analysen ist Chardonnay eine eigenständige Sorte.

Rotweintrauben werden wie Weißweintrauben sofort gekeltert. Ein Weißherbst darf im Gegensatz zu einem Rosé aber nur aus einer Rebsorte hergestellt werden und muß nach deutschem Weingesetz mindestens den Anforderungen eines Qualitätsweines entsprechen.

Die im Gemeinschaftsbesitz ihrer jeweiligen Mitglieder befindlichen Betriebe sind in aller Welt außerordendlich bedeutende Weinerzeuger und bieten ihren Mitgliedern den Vorteil, daß die Weinbereitungs- und Vermarktungskosten nicht auf einen einzelnen entfallen, sondern gemeinschaftlich getragen werden.

Das Anbaugebiet mit über 11.200 Hektar Rebfläche ist das fünftgrößte in Deutschland. Aus Württemberg stammen die meisten deutschen Rotweine. Württemberg ist Rotweinland. Vor allem regionale Spezialitäten wie Trollinger, Lemberger, Schwarzriesling und Samtrot spielen eine große Rolle. Beim Weißwein wird hauptsächlich auf Riesling gesetzt. Der rote Trollinger ist ein leichter süffiger Rotwein, der meist mit geringer Restsüße ausgebaut wird. Der Lemberger ist ein tiefdunkler, samtiger Rotwein. Die Rieslinge sind fruchtig und haben einen angenehm erdigen Beigeschmack.

Die Rebe Würzer wurde 1932 als Kreuzung von Gewürztraminer & Müller-Thurgau von Georg Scheu gezüchtet. Die Weine haben einen muskatartigen bis würzigen Charakter. Der Würzer wird vor allem in Rheinhessen und in kleineren Mengen auch an der Nahe angebaut.

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