Deutschland

Von der Ahr bis nach Württemberg.

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Das Weingut H.J. Kreuzberg wurde 1953 von Hermann-Josef Kreuzberg senior- dem damaligen Prokuristen des Dernauer Winzervereins- gegründet. 1994 übergab „Jupp“ den Betrieb an seine Söhne. Heute leitet Ludwig gemeinsam mit seiner Frau Sandra das auf 8,5 Hektar gewachsene Gut, während sein Bruder Hermann-Josef junior als Kellermeister die Verantwortung trägt. Einen Großteil der Rotweine baut er in alten Eichenholzfässern oder Barriques aus, in denen die Weine erst den besonderen Charakter und ihre Reife erlangen. Ein Großteil der Weinberge (5,7 Hektar) liegt in Steil- und Steilstlagen des Ahrtals, die einen hohen Anteil an devonischem und blauem Schiefergestein –vor allem an der Oberfläche- aufweisen. Dies führt zu der für Ahrweine so bekannten und typischen „mineralischen Note“. Hier sind die Weine meist auch eleganter und die Naturzuckergehalte höher als in hängigen oder flachen Lagen.

 

Zu Kreuzbergs Spitzenlagen zählen: Dernauer Pfarrwingert und Hardtberg, Ahrweiler Rosenthal und Silberberg, Neuenahrer Schieferlay und Sonnenberg.

Kreuzberg zählt heute zu den bekanntesten Weingütern der Ahrregion und zu den 100 besten deutschen Weingütern.

 

Es begann in den 60er-Jahren. Auf weniger als einem Hektar Rebfläche bauten die Eltern von Josef Michel, Walter und Margarethe, Weinreben an. Damals war dies nur ein Nebenerwerb des landwirtschaftlichen Mischbetriebs, den sie von ihren Eltern übernommen hatten. Doch bereits in den 70er-Jahren beschlossen die Michels, sich ganz dem Weinbau zu widmen und den Betrieb zu vergrößern. 1983 trat Josef Michel in den elterlichen Betrieb ein.

Über die Jahre hinweg kaufte und pachtete er Parzellen an renomiertesten Kaisterstühler Lagen ,wie  Achkarrer Schlossberg, Achkarrer Castellberg, Ihringer Winklerberg und am Munzinger Kapellenberg sowie in weiteren Lagen des Kaiserstuhls.
Rund 14 Hektar umfassen heute die unterschiedlichen Weinbergslagen, die einhergehen mit der Vielschichtigkeit der Weine. Das Weingut Michel in Achkarren zählt mit seinen Burgunder-Weinen heute zu einem der besten Weingüter in Baden.

 

 

 

„Der Alde Gott lebt noch“

Die Sage des „Alde Gott“ erzählt von der Zeit des 30jährigen Krieges, als das Land und selbstverständlich auch der Schwarzwald nahezu entvölkert waren. Man traf auf weiter Flur so gut wie keinen Menschen mehr.
Ein junger Mann war damals auf der Suche nach anderen Menschen und nach einer Lebensgefährtin. Auf einem Hügel traf er dann endlich ein junges Mädchen und weil er selbst es kaum glauben konnte, wieder in menschliche Gesellschaft gelangt zu sein, schien er sein Gottvertrauen wieder erlangt zu haben und rief: „Der Alde Gott lebt noch!“
Die beiden schienen Gefallen aneinander zu finden und kamen überein zu heiraten. Sie ließen sich in der Gegend nieder und gründeten eine Familie.Heute erinnert ein von Wein umrankter steinerner Bildstock zwischen Sasbachwalden und Obersasbach an diese Begebenheit und schließt diese Weinbergslage örtlich ab. Spaziergänger und Ausflügler schätzen den Bildstock und seine Geschichte sehr und verweilen hier immer wieder gerne.

Eine bedeutende Rebsorte für die Alde Gott Winzer eG ist der blaue Spätburgunder. Seine Rebstöcke sind oft älter als 25 Jahre. Die Granitverwitterungsböden der Winzer in und um Sasbachwalden sind der Traube außerordentlich zuträglich. Und so stellt der Spätburgunder 62 % aller Reben. Und: Er gilt auch unter Kennern als die anspruchsvollste Rebsorte, die den Kellermeister beim Ausbau des Weines in ganz besonderer Weise fordert.
Die Weißweine der Alde Gott Winzer eG erfreuen sowohl die Liebhaber edler, vollmundiger Sorten wie auch die Kenner spritziger, leichter Frühlings- und Sommerweine. Allein die Rieslinge mit 14 %, der Müller-Thurgau mit 12 % und der Graue Burgunder mit 8 % Rebsortenanteil stellen mengenmäßig ein Drittel der Reben.Wer dem Weißwein zugeneigt ist, schätzt die duftige Art des Müller-Thurgau oder die besondere Note, die nur die Böden der Ortenau dem Grauen Burgunder verleihen. Wobei dieser sehr viel Fingerspitzengefühl im Anbau verlangt – die Beeren sind dünnhäutig und wollen feinfühlig behandelt werden.
Der Riesling gedeiht im milden Klima der Ortenau und an den Steillagen der Winzer des Alde Gott besonders gut, da er sehr spät reift.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Alde Gott Winzer eG auch von den Weinführern des Landes, Jahr für Jahr Lob und Anerkennung für das Geleistete erhält.

Die ältesten Brennrechte der Alde Gott Edelbrände eG reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Das bedeutet: Unsere Edelbrände gehen aus einer geschichtsträchtigen Tradition hervor, die ihresgleichen selbst im Schwarzwald sucht.
Ob für Kirschwasser, Waldhimbeergeist, Zibärtl oder Quittenschnaps oder oder oder: Die Früchte und Rohstoffe der Edelbrände vom Alde Gott gedeihen im milden Klima Badens direkt vor der Haustür. Erfasst werden ausschließlich die von den Mitgliedern der Alde Gott Edelbrände eG angelieferten Edelbrände, um sie zu veredeln und während ihrer mehrjährigen Lagerzeit in den Kellern des Alde Gott zu pflegen und zur höchsten Reife zu führen. So weiß der Destillateurmeister Wolfgang Fischer, worauf er sich verlassen kann, weil hier Tradition mit Moderne zu höchster Qualität verknüpft werden.

 

2007 bot sich Alexander Laible eine einmalige Chance: Er erfuhr von einem geeigneten Anwesen in seiner Heimatgemeinde Durbach, malerisch gelegen am Eingang zum Durbachtal. Die Entscheidung für das eigene Weingut fiel schnell und mit einigen baulichen Änderungen konnte bereits im Herbst 2007 der erste Wein eingelagert werden.
Im Weinberg legt Alexander Laible großen Wert auf eine individuelle Arbeitsweise im Einklang mit der Natur. Im Keller achtet er auf eine konsequente und schonende Veredelung der Trauben. Er macht Weine, die mineralisch und filigran sind und mit viel Finesse jeden Weinfreund die Trauben im Glas spüren lassen. Ausgestattet mit diesem Familienwissen und den Genen eines großen Weinmachers, geht er seinen Weg.

 

 

Bis in das Jahr 1457 lässt sich das Familienwappen der Familie Bercher zurückverfolgen. Erste Belege für Weinbau in der Familie reichen zurück bis in das 17. Jahrhundert. Um 1750 wurde das Gutshaus im malerischen Stadtkern von Burkheim samt Kreuzgewölbekeller erbaut. Das 24 Hektar große Weingut ist auch heute noch ein echter Familienbetrieb (in der 10ten Generation), in dem jedes Mitglied seine Aufgabe hat. Während Eckhardt Bercher zusammen mit seinem Sohn Martin die Bewirtschaftung der Weinberge verantworten, sind Rainer Bercher und sein Sohn Arne für den Ausbau der Weine im Keller zuständig.

 

Die Vinifikation erfolgt nach traditionellen Gesichtspunkten. Neue önologische Verfahren wie Mostkonzentration werden rigoros abgelehnt. Die Weine werden gekühlt und somit gezügelt vergoren um die Frucht und das Aroma der einzelnen Rebsorten zu erhalten welche zu über 90 % trocken ausgebaut werden. Angestrebt werden Weine mit hohem Reifepotenzial. Dem wird durch eine entsprechend lange Lagerung auf der Feinhefe Rechnung getragen. Der Sortenspiegel ist breit gefächert. Neben den klassischen Burgundersorten werden Chardonnay, Riesling und Müller-Thurgau angebaut. Als ergänzende Spezialitäten kommen Muskateller und Gewürztraminer bei den Weissweinen sowie Cabernet Sauvignon, Merlot und Lemberger im Rotweinbereich hinzu. Die Weine werden in hervoragenden Lagen in der wärmsten Region Deutschlands angebaut. Vulkanverwitterungsgestein und mineralstoffreiche, kalkhaltige Lößböden sind die hier vorherrschenden Bodenarten. Durch konsquente Ertragsreduzierung werden Trauben von herrausragender Qualität erzeugt, welche selbstverständlich ausschließlich von Hand gelesen werden

 

Burkheimer Feuerberg Der Name „Burkheimer Feuerberg“ bezieht sich auf den vulkanischen Ursprung des hier gewachsenen Bodens. Das sogenannte Vulkanverwitterungsgestein verleiht den Weinen ihren mineralischen Charakter. Burkheimer Schloßgarten Diese Lage besteht hauptsächlich aus Lößterassen. Der Löß wurde über Jahrtausende mit dem Wind auf das vulkanische Grundgestein des Kaiserstuhls geweht, was an manchen Stellen zu Lößschichten von bis zu 30 Metern führte. Die Weine aus dem Burkheimer Schlossgarten sind fruchtig und bestechen durch ihre anregende Säure.

 

Seit Jahrzehnten ist das Weingut Dr. Heger ein Begriff für Premiumweine aus weltbekannten Lagen wie z.B. Ihringer Winklerberg und Achkarrer Schlossberg, Weine für höchste Ansprüche!

1935 wurde das Weingut vom Landarzt Dr. Max Heger gegründet. Sein Sohn Wolfgang Heger führte es in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in die Spitze der besten Deutschen Weingüter. Heute leitet dessen Sohn Joachim gemeinsam mit Frau Silvia das Weingut.
Der Ihringer Winklerberg bietet ideale Bedingungen für Weinbau auf höchstem Niveau mit der Garantie für Spitzenweine, auch in den so genannten „kleineren Jahrgängen“. Die höchsten Durchschnittstemperaturen von ganz Deutschland werden hier gemessen. Der Kaiserstuhl liegt in der Rheinebene, genau in der Mitte zwischen Vogesen und Schwarzwald. In diesem vulkanischen Hügelgebirge herrschen nahezu mediterrane Bedingungen. Das Vulkangestein und die Stützmauern der Kleinterassen speichern die Sonnenhitze und geben diese nachts wieder ab. Bei all den klimatischen Vorteilen des Standortes ist der Erhalt und die Sanierung des „Winklerberges“ eine sehr kostenaufwendige und schwierige Aufgabe. Diese erfordert sehr viel Idealismus, Traditionsbewusstsein und Freude am Beruf und lässt sich betriebswirtschaftlich nicht darstellen.So haben die Hegers beispielsweise im Winter 1997/98 die Sanierung einer acht Meter hohen und über 50 Meter langen Mauer ohne jegliche staatliche Unterstützung durchführen lassen. Die Kosten hierfür lagen im sechsstelligen Bereich. In den mit Stützmauern befestigten Steilterassen mit Vulkangesteinsböden ist eine mechanische Bearbeitung weitgehend ausgeschlossen und es gibt für die Mitarbeiter fast ausschließlich Handarbeit zu verrichten.

Um der großen Nachfrage nach Weinen höchster Güte in den Bereichen Kabinett und Qualitätswein b.A. gerecht zu werden, wurde 1986 das Weinhaus Joachim Heger gegründet. Hier finden Sie Weine sowohl für die festliche Tafel als auch für die kleinen Genüsse des Alltags.

 

 

Die 1933 gegründete Winzergenossenschaft Königschaffhausen zählt gegenwärtig 375 Mitglieder.

Unter der Leitung von Geschäftsführer Edmund Schillinger und Kellermeister Reiner Roßwog bewirtschaften sie 199 ha Weinbaufläche: wärmespeichernden Lavaboden und mineralhaltiges Lößgestein am Kaiserstuhl dem südlichsten deutschen Weinbaugebiet mit geradezu mediterranem Klima Qualität hat für die Königschaffhauser Winzer oberste Priorität.
Qualität heißt die Maxime der Genossenschaft. Ihr Anspruch erfüllt sich durch die ausgeprägte Individualität, mit der der Weinausbau betrieben wird.
Die Königschaffhauser Weine zeichnen sich aus durch ihr feines Geschmacksbild, ihre Nachhaltigkeit und ihre gute Struktur. Die Vielfalt der Burgundersorten bilden die Schwerpunke der Weinerzeugung.
Die exklusiven Toplagen heißen “Steingrüble“ und “Hasenberg“.
Die vielfachen nationalen und internationalen Auszeichnungen bestätigen der Winzergenossenschaft Königschaffhausen den Ruf des Erzeugers: “Weinbau von Weltruf“.

 

 

Das Weingut Hans Wirsching zählt zu den bekanntesten und größten Privatweingütern Frankens und ist seit 1630, nunmehr in der 15. Generation, im Weinbau tätig. In den weltbekannten Iphöfer Steillagen „Julius-Echter-Berg“, „Kronsberg“, „Kalb“ und „Mönchshütte“ werden 75 ha Weinberge nach ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet und gepflegt.
Dabei wird sorgfältig auf reduzierte Erträge der Reben zur Steigerung der Traubenqualität geachtet. Eichenwälder schirmen die z. T. steilen Weinbergshänge nach Norden und Osten ab und sorgen so für ein besonderes Kleinklima, eine wichtige Voraussetzung für hochwertigen Weinbau. Dieses milde Klima und die lange Vegetationszeit ermöglichen es den Reben, die im Gipskeuper enthaltenen Mineralstoffe aufzunehmen und den Trauben eine lange Reifezeit. Sie geben Wirschings Weinen ihren fruchtigen und gehaltvollen Charakter und machen sie besonders bekömmlich.
Der Silvaner als typischer Franke ist mit 38 % Anteil die dominierende Rebsorte , gefolgt vom Riesling mit 19 %. Müller-Thurgau, Scheurebe, Weißburgunder, Grauer Burgunder, Bacchus, Kerner, Traminer und die Rotweinsorten Spätburgunder, Portugieser und Dornfelder ergänzen das Weinsortiment.
Die Verarbeitung der Trauben – von Hand gelesen – erfolgt möglichst schonend und sorgfältig.
Dabei wird  jahrhundertealte Weintradition mit moderner Technik verbunden. Auf diese Weise beläßt man den Weinen ihre Frische und Spritzigkeit, aber auch ihren Jahrgangs- und Rebsortencharakter in Form von besonderen Geschmacks- und Duftnuancen. Der Ausbau der Weißweine erfolgt im Edelstahltank, während die Rotweine im Holzfaß in dem alten Gewölbekeller des Gutes ihrer Vollendung entgegensehen.
Ein kleiner Teil Weiß- und Rotweine wird auch im Barrique ausgebaut. Das Weingut Hans Wirsching ist ein Spezialist für trockene Weine. „Fränkisch trocken“, das heißt, sie sind durchgegoren und liegen mit ihrem Restzuckergehalt unter 4 g/l, in Verbindung mit einem moderaten Säuregehalt.

Höchste Anerkennung und Spitzenplätze bei Probeverköstigungen im In- und Ausland sind der Erfolg dieser Qualitätsphilosophie, denn in diesen Weinen steckt einfach alles an Finesse, Duft, Kraft und Eleganz.

 

Auf rund 15 ha in den renommierten Escherndorfer Lagen Lump und Fürstenberg lebt Horst Sauer sein Streben nach dem perfekten Wein.
„Mit viel Aufmerksamkeit beobachte ich die Natur, jedes Jahr ist anders. Bereits Erlebtes verändert den Blick und die Möglichkeiten des Handelns. Man muss sich klar darüber werden, welche Einflussnahme man wählt, um zu lenken, zu verbessern, zu stärken und darüber, wo ein Lenken in Manipulation endet.“

Fränkische Silvaner und fränkische Winzer haben das gleiche Wesen: Auf den ersten Blick, ruhig und bedächtig im Temperament – bis sie sich plötzlich öffnen und einem entgegenkommen mit einem einnehmenden Lachen. Man muss länger mit ihm vertraut sein, um diese wertvollen Eigenschaften des Silvaners zu erkennen.

Wie eine große Familie stehen sie nebeneinander. Alle Weine aus dem Weingut Horst Sauer tragen nicht nur seinen Namen, sondern auch ein klares und deutliches Profil, wie eine charaktervolle Handschrift. Vom einfachen Qualitätswein bis zum hochkarätigen Edelsüßen fördert Horst Sauer jeweils die besten Charaktereigenschaften. Von Beginn an im Weinberg bis zur Füllung in die Flasche.

Das Weingut Fritz Haag liegt im Kernstück der Mittelmosel und blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1605 wurde es erstmals urkundlich erwähnt, damals hieß der Ort noch Dusemond. Um den Ruf der weltberühmten Weinbergslagen „Brauneberger Juffer“ und „Brauneberger Juffer Sonnenuhr“ noch zu fördern – bereits Napoleon zählte sie zu den Perlen der Moselregion – wurde Dusemond im Jahre 1925 in Brauneberg umbenannt. Traditionsgemäß führt das heute von Oliver Haag geleitete 12,2 ha große Weingut Fritz Haag die Zusatzbezeichnung „Dusemonder Hof“.

In den Spitzenlagen des Weingutes Fritz Haag stehen ausschließlich Rieslingreben, die von erfahrenen Mitarbeitern das Jahr über gepflegt werden. Die Weinlese erfolgt natürlich von Hand und oft in mehreren Durchgängen. Die schonende Verarbeitung der Trauben und der sorgsame Ausbau der Weine liegen in den Händen von Oliver Haag. Das Gut bietet die ganze Rieslingvielfalt an: von trockenen über feinfruchtige bis zu edelsüßen Spitzengewächsen, die dem Moselriesling erst zu seinem Weltruf verholfen haben.

Mit 5 Trauben im Gault Millau gehört das Weingut zu den 3 besten an der Mosel.

 

Seit dem Jahre 1628 besteht das Weingut der Familie Ludwig in Thörnich an der Mosel. Mitte des Jahres 2005 übernahm mit Meike und Thomas Ludwig die nächste Generation die Leitung des traditionsreichen Weingutes.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Gut zu einem der angesehensten Weingüter der Region. Der Weinbau in den renommierten Südhängen der Thörnicher Ritsch und Klüsserather Bruderschaft wurde selbst in diesen nostalgisch anmutenden Steillagen modern und qualitäts-optimierend gestaltet. Seit dem Jahr 2003 ist der Weinbau als kontrolliert umweltschonend zertifiziert.
Die Mitte zwischen den beiden Moselmetropolen Bernkastel-Kues und Trier bildet der kleine Weinort Thörnich. Seine Ursprünge findet der Ort im keltischen Turinga, das um 850 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt wurde.Heute ist Thörnich eines der wenigen Winzerdörfer an der Mosel, welches fast ausschließlich aus Haupterwerbswinzern besteht. Die 180 Dorfbewohner bewirtschaften sowohl die ca. 20 ha Steilhang in der Thörnicher Ritsch als auch die ca. 120 ha Weinberge der Thörnicher Schießlay und Teile der Klüsserather Bruderschaft.

Thörnicher Ritsch

Den Namen Thörnicher Ritsch erhielt diese Lage aufgrund ihrer steilen Hänge, denn aus dem mundartlichen Wort Steinrutze (= steiler Felshang) wurde die Ritsch. Manche verbinden mit dem Namen auch das problematische Abrutschen auf dem Schiefergestein.Die Ritsch ist eine der Spitzenlagen der Mosel. Ihre Weine sind es, die den Weinort Thörnich weltbekannt gemacht haben. Der Kernbereich der Thörnicher Ritsch ist ein reiner Südhang. Die Reben wachsen hier auf weithin sichtbarem Schieferboden, der den Weinen eine deutlich mineralische Prägung verleiht, welche die filigrane Fruchtigkeit desMoselrieslings unvergleichbar zum Ausdruck bringt.

 

 

Sie keltert moderne Premium-Weine, beliefert die Sommeliers der Spitzenköche und errang als erste Winzerin die Weinwelt-Auszeichnung „Riesling-Entdeckung des Jahres“. In kürzester Zeit hat Anette Closheim sich als Winzerin einen Namen gemacht. Im 150 Jahre alten Weingut ihrer Familie baut sie hochreife Trauben zu einer puristischen Weinlinie aus. Geschmack und Ästhetik ihrer Weine atmen Erfahrung: Aufgewachsen zwischen den Weinbergen der Nahe studierte Anette Closheim Weinbetriebswirtschaft und verantwortete als Produktmanagerin die Vermarktung von Single Malt Whiskies und Premium Vodkas. Dank dieser Einflüsse begeistert das Label Anette Closheim Gaumen und Auge zugleich: Man schmeckt den Qualitätsanspruch, mit dem die Winzerin jede Traube umhegt. Die daraus gekelterten Weine füllt sie in lässig elegante Flaschen, abgestimmt auf den Lebensstil von Menschen, die Wein mit allen Sinnen verkosten.

 

Seit rund 10 Jahren konzentriert sich Martin Korrell auf die klassischen Rebsorten. Mit mehr als 50 Prozent der gutseigenen Anbaufläche liegt der Fokus hier auf der Rebsorte Riesling.

Soweit, so normal. Für Martin bedeutet die Arbeit im Weinberg und Keller alles! Er liebt es, die verschiedensten Partien zu cuveetieren – das Spiel mit der Harmonie, aber auch die Stellschraube für Ecken und Kanten. Das durften wir auf unserer Tour durch das wunderschöne Anbaugebiet der Nahe im Weingut Live vor Ort erleben.

Kein Begriff geht der Branche mittlerweile schwerer über die Lippen wie der des Terroirs. Das Weingut Korrell kann dieses Konzept allerdings ziemlich anschaulich darstellen: Mit sechs verschiedenen Lagen vom Südwesten bis zum Norden kann man hier fast das ganze Anbaugebiet mit seiner enormen Varietät an Böden abbilden.

Die Paradelage des Weinguts, das Herzstück, ja der ganze Stolz der Familie ist seit 50 Jahren das „Paradies“, wo man 9 Hektar arrondierte Fläche besitzt. Martin hat hier schon als Kind gespielt. Die Weine fallen elegant und reintönig aus. Die warmen Muschelkalk- und Tonmergelböden sowie die alten Reben tragen dazu bei, dass die Rieslinge eher opulent duften und schmecken.

 

Das Weingut Brendel befindet sich an der Südlichen Weinstraße, am Rande des Pfälzer Waldes unweit der französischen Grenze in der Gemeinde Pleisweiler-Oberhofen. Hier sind mit gut 2000 Sonnenstunden und 650mm Niederschlag ideale Voraussetzungen gegeben um frische aber auch körperreiche Weißweine zu erzeugen.
Christian Brendel weiß diese naturgegebenen Vorteile hervorragend umzusetzen und beweist viel Fingerspitzengefühl beim Umgang mit dem Holzfass, wie der Chardonnay eindrücklich belegt.

 

Das Weingut Ellermann-Spiegel in Kleinfischlingen wird heute von Frank Spiegel geleitet. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Winzerlehre u.a. beim renommierten Weingut Knipser. Nach Beendigung der Lehre studierte er in Geisenheim Weinbau, Önologie und Kellertechnik wo er ein auslandssemester im Bordeaux verbrachte.

Der 33-Jährige hatte in seiner Jugend wenig mit Wein im Sinn, obwohl es Zuhause Weinbau gab („die Mitarbeit in den Weinbergen fand ich monoton und langweilig“ gibt er im Rückblick zu). Als die Mutter zum zweiten Mal heiratete, lernte er via Harald Ellermann „die enorme Vielseitigkeit des Weinbaus“ richtig kennen und entschloss sich, Winzer zu werden.

2006 stieg er dann in den (stief-)elterlichen Betrieb ein, wo er sich langsam dran machte, eigenständige Weine zu erzeugen. Ab 2008 erst wurde intensiv mit der Direktvermarktung begonnen.

 

In der lebensfrohen und kulinarischen Südpfalz liegt am südlichen Ortsrand des Winzerdorfes Nußdorf das Weingut Gerhard Hochdörffer.
Sabine Hochdörffer als Junior-Chefin sowie Partner und Kellermeister Matthias Dollt, sind nach dem gemeinsamen Abschluss des Weinbaustudiums in Geisenheim seit dem Jahr 2004 im Weingut von Gerhard Hochdörffer mit dabei. Als junges und engagiertes Winzerpaar, sorgen die Beiden für frischen Wind und fruchtige Weine und erzeugen auf einer Rebfläche von knapp 13 Hektar mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut Weine von hohem Trinkgenuss.

Ihre Handschrift spiegelt sich in Weinen von eleganter Fruchtigkeit, Filigranität und mineralisch – tiefgründigem Körper wieder, die stets mit Klarheit und authentischem Sortentyp begeistern. Die Hauptrebsorten im weißen Segment sind hierbei der Riesling und die Burgunder während im roten Bereich der klassische Spätburgunder und Dornfelder den wichtigsten Anteil darstellen.

 

Im südpfälzischen Weinort Maikammer bewirtschaften die Stachels 15 Hektar Reben.
Erich Stachel ist seit Jahrzehnten erfolgreicher Winzer. Den größten Teil seines Lebens hat er im Weinberg verbracht. Seine Erfahrung und die Leidenschaft des Weinanbaus hat er an seinen Sohn Matthias weitergegeben.
Seit 2003 hat Mathias Stachel die Verantwortung für den Weinausbau übernommen. Wie sein Vater hat auch er das Winzerhandwerk von Grund auf erlernt, und die Ausbildung als Weinbautechniker erfolgreich abgeschlossen. In Topweingütern erweiterte er im Ausland in den USA/Kalifornien und Neuseeland/Hawkes Bay sein Fachwissen.Diese Erfahrung bringt er gerade bei den internationalen Rebsorten, schmeckbar, in grandioser Weise ein!

 

Das Weingut Bürklin-Wolf zählt heute mit 85 Hektar Rebfläche zu den größten deutschen Weingütern in Privatbesitz. Den heutigen Namen erhielt es durch Heirat von Luise Wolf mit Geheimrat Dr. Albert Bürklin im Jahre 1875. Dieser baute das Gut nach der Jahrhundertwende zu einem absoluten Spitzenbetrieb in der Mittelhaardt aus. Nach dem Tod von Dr. Albert Bürklin dem Großneffen des oben erwähnten Geheimrates – kam es in Besitz seiner Tochter Dipl. Oenologin Bettina Bürklin von Guradze.
Bettina Bürklin-von Guradze gelang 2005 die Umstellung der gesamten Weinbergsfläche auf die biodynamische Wirtschaftsweise – eine organisatorische Großleistung, die ganz getragen war von dem Wunsch, im Einklang mit der Natur Rieslinge von höchster Qualität zu erzeugen, die die Vielfalt und die Tiefe ihrer Terroirs in vollkommener Weise wiedergeben.
Terroir
„Die Rückbesinnung auf den Begriff Terroir ist für uns nicht einfach ein Lippenbekenntnis, sondern seit vielen Jahren unser Ausdruck des Respekts für unseren Boden und dessen Natur.
Wir sind das erste ausländische Mitglied in der angesehenen französischen Vereinigung bio-dynamischer Winzer BIODYVIN und haben zu Beginn des Jahres 2005 die gesamte Anbaufläche von 85 ha auf bio-dynamischen Weinbau umgestellt. Alle Kontrollen durch die EU-Kontrollstelle LACON hat das Weingut Dr. Bürklin-Wolf mit Erfolg bestanden und vor kurzem von BIODYVIN die Zertifizierung als bio-dynamisch wirtschaftendes Weingut erhalten.
Wir tun dies alles nicht nur für unseren heutigen Nutzen, sondern für den Erhalt dieser gottgeschenkten natürlichen Ressource auch für unsere Kinder und weitere Generationen.“ Bettina Bürklin-von Guradze
Klassifikation

Im Weingut Dr. Bürklin-Wolf klassifiziert man die Rieslinge in die Kategorien G.C.(Grand Cru), P.C.(Premier Cru), Ortsrieslinge und Gutsrieslinge. Diese gutseigene Qualitätspyramide basiert auf der Königlich-bayerischen Lagenklassifikation aus dem Jahr 1828. Damals wurden die Lagen zwecks Festlegung eines Steuerfußes in Bonitätsklassen eingeteilt. Die hochbewerteten Lagen zählen noch heute zu den wertvollsten Terroirs.

 

Dazu gehören in Forst die Lagen KirchenstückJesuitengartenUngeheuer und Pechstein, in Deidesheim die Lagen HohenmorgenLangenmorgen und Kalkofen, in Wachenheim die Lagen AltenburgBöhligGerümpelGoldbächel und die Monopollage Rechbächel sowie in Ruppertsberg die Lagen ReiterpfadHoheburg und die Monopollage Gaisböhl.

 

Auf rund 18ha bauen die Beckers Ihre Weine an.Das Besondere daran ist, dass Friedrich Beckers Reben sowohl auf deutschem wie auch auf französischem Boden im benachbarten Elsass gedeihen.

 

Der Besuch lohnt sich. In vielfacher Hinsicht. Zunächst dieser hinreißend schönen Landschaft wegen. Die sanft ansteigenden Weinberge und der dunkle Saum des Pfälzerwaldes beherrschen das Bild. Ein Anblick, der Appetit macht, welcher sogleich bestens bedient wird: InWeinstuben und Restaurants, die einfachen und höchsten Ansprüche gleichermaßen gerecht werden.

Typisch für den Süden der Pfalz waren bäuerliche Gemischtbetriebe, die unter vielem anderen immer auch schon Wein anbauten. So auch der der Beckers. Erst um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts dämmerte die Erkenntnis, dass die Böden und Hanglagen am Rande des Pfälzerwaldes herausragende Voraussetzungen für beste Weine boten. Seither ist Weinmachen Profession vom „Alten und vom Jungen Fritz“. Und Leidenschaft zugleich. 1973 füllten sie die ersten Flaschen und beklebten sie mit dem Füchschenetikett, das in sehr kurzer Zeit zum Markenzeichen geworden ist. Für alte Freunde unserer Weine und inzwischen für viele Weinkenner in der Welt, steht dieses Label für einen sehr eigenständigen Weintyp von kompromisslos hoher Qualität. Insbesondere die Rotweine und darunter die Spätburgunder zählen seit Jahren zum Besten, was hierzulande erzeugt wird.Doch auch die Weißen entwickeln sich dank des Herzblutes des jungen Fritz in ganz außergewöhnlicher weise.Die Vielfalt an Böden und vulkanischen Gesteins in der Südpfalz lasst nahezu alles gedeihen, was die Beckers mit Sorgfalt pflegen und wachsen lassen.


 

Das Weingut Georg Mosbacher ist ein familiengeführtes Weingut mit 18 Hektar Rebfläche im malerischen Weinort Forst an der WeinstraßeSabine Mosbacher-Düringer und ihr Mann Jürgen Düringer führen das Weingut heute in der dritten Generation. Die Stärke des Weinguts sind Rieslingweine, die in den weltbekannten Spitzenlagen von Forst und Deidesheim einzigartig und charaktervoll gedeihen.
Seit Bestehen des Weinguts Georg Mosbacher blieb deren wichtigster Grundsatz unverändert: Das Streben nach höchster Qualität, im Einklang mit der Natur. Die Weinberge werden nach den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus gepflegt: Verzicht auf Herbizide, Nützlingsschonung, Düngung nur nach Bodenuntersuchung, Begrünung der Weinberge.
Im Bewusstsein, dass die Grundlage für hochwertige Weine im Weinberg gelegt wird, beschränken die Mosbachers die Erträge durch reduzierten Anschnitt im Frühjahr. Intensive Laubarbeit, Ausdünnen im Sommer und selektive Lese von Hand führen zu bestmöglichem Lesegut. Der schonende Ausbau im Keller bewahrt den typischen Charakter, den das Terroir den Trauben mitgegeben hat.
So entstehen feingliedrige Weine mit unverwechselbarer Frucht und lebendiger Frische.

Erfreulich, dass der kompromisslos qualitätsorientierte Weinbau mittlerweile auch in zahlreichen Publikationen gewürdigt wird. „Gault Millau„, „Eichelmann„, „Vinum„, „Wein-plus.de“ u.a. zählen Mosbachers Weine seit Jahren „zum Besten, was in der Pfalz zu haben ist„. In der Liste der 100 besten Weingüter werden sie ununterbrochen seit 1992 geführt. Auch internationale Weinmagazine haben das Weingut entdeckt. Hohe Bewertungen sind regelmäßig u.a. im „Wine-Spectator„, „Falstaff“ oder „Tasted“ zufinden.

Es gibt nicht viele Weingüter, die den Spagat zwischen charaktervollen Rotweinen mit überwältigender Fülle und Tiefe sowie bestechenden Weißweinen mit Finesse, Extrakt und Mineralik so gekonnt hinlegen wie die Knipsers aus Laumersheim.
Beherrscht man doch hier nicht nur die traditionellen Rebsorten der Region wie Riesling oder Spätburgunder auf ganz klassisch gute Weise. Heute ist beispielsweise auch  Knipsers Cuvée X, ein Blend aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc & Merlot mit tiefer Würze und satter fester Frucht, absolut Legendär. Die heutigen Inhaber Volker und Werner Knipser, sowie dessen Sohn Stephan(seit 2005)haben Mitte der 80er Jahre mit dem Weinausbau im Barrique begonnen, den Rotweinanteil erhöht und bei Neupflanzungen auf klassische regionale und internationale Sorten aus bestem Pflanzmaterial geachtet. Die Erträge liegen weit unter dem Gebietsschnitt und orientieren sich an internationalen Spitzenproduzenten.

 

 

Thomas Siegrist definiert sich und seine Ziele selbst so: “Unser Ziel sind Weine nach der Natur. Denn wir wissen: Keine Kunst der Welt kann hervorbringen, was in so einer kleinen Weintraube steckt- an aromatischen Geschmacksstoffen und geheimnisvollen Informationen. Keine Phantasie vermöchte die vielfältigen Varianten zu erdenken, die diese Beere entsprechend ihrem Vegetations- und Reifeprozess aus den unterschiedlichen Jahren mit sich bringt. Jeden Wein, der unseren Namen trägt, trinken wir selbst mit Freude. Er entspricht unserem eigenen Anspruch auf Qualität.“Auf fast 15 ha Rebfläche realisiert er diese Ziele, mit von Jahr zu Jahr mehr Erfolg.Wunderbar ausbalancierte Weiße Burgunder und Rotweine mit Tiefe und Anspruch. Allesamt sind es aber ehrliche gradlinige Weine die die Südpfalz mit all ihren vielfältigen Böden und den Klimatischen Bedingungen par Excellenze widerspiegeln.
Im Gault Millau seit Jahren mit 3 Trauben für „Sehr gute Erzeuger“ geführt, die seit Jahren konstant hohe Qualität liefern.

 

An der Deutschen Weinstraße zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt zeigt die Pfalz ihre schönsten Seiten. Dank des besonders günstigen Klimas gedeihen hier Mandeln, Feigen, Edelkastanien und seit über 2000 Jahren auch Wein.
Inmitten der Weinberge liegt die Winzergenossenschaft. Die Nähe zum Haardtgebirge und die kalkhaltigen Bodenstrukturen lassen hier einzigartige Weine gedeihen und entstehen. Die Rebzeilen der Genossenschaft erstrecken sich rings um Kallstadt. Neben den Weinlagen Kronenberg und Steinacker liegt hier auch der Kallstadter Saumagen, eine der bekanntesten Lagen Deutschlands.

 

Die Kallstadter Böden sind geprägt durch den Kalkstein, der die verschiedenen Bodenstrukturen aus Sand, Löß, Lehm und Kies durchdringt. Der Kalkboden schafft die Voraussetzung für volle, reife und in der Säure harmonische Weine. Er fördert auch bei entsprechenden Niederschlägen und warmer Luft das für den Weinbau so begehrte Kleinklima. Eine Voraussetzung für gleichmäßige und intensive Vegetationsentwicklung der Rebstöcke. Die Reife der Trauben erreicht dadurch in Kallstadt in jedem Jahr optimale Werte. Schon 1902 entstand in Kallstadt die Winzergenossenschaft und 1904 wurde der Winzerverein gegründet. Im Jahre 1965 schlossen sich beide zusammen. Die Kallstadter Winzergenossenschaft zählt zu den modernsten Betrieben in der Pfalz. Sie ist trotzdem ihrer Tradition treu geblieben. Wir bewirtschaften 220 ha. Rebfläche. Diese setzt sich aus 70 ha roten und 150 ha weißen Trauben zusammen. Die am meisten angebaute Rebsorte ist der Riesling mit ca. 35 %, dem folgen der Portugieser mit 12 %, der Dornfelder mit 10 %, der Spätburgunder mit 8 %, der Weißburgunder und Grauburgunder mit 15 %, sowie die sonstigen Rebsorten mit 20 %.

Weinbau gibt es in der Familie Daniel schon seit Generationen. Als Holger
Daniel 2003 zu seinen Wein-Wurzeln zurückkehrte, hatte er bereits eine ganz
klare Vorstellung davon, wie seine Weine schmecken sollten. Schon als Kind
in Weinberg und Keller unterwegs, war es dann letztlich aber wohl doch die
Karriere im internationalen Business, die ihm einen erfrischend neuen und ganz
unkonventionellen Blick auf den deutschen Wein ermöglichte.
Mit Mut, Idealismus und vielen Ideen wurde der kleine, elterliche Betrieb tiefgreifend umgekrempelt. Und diese Motivation ist immer
noch spürbar: nach dem Bau des neuen Guts, zahlreichen Neuanpflanzungen und dem stetigen,
engagierten Streben nach Qualität, wurde die Anbaufläche bald verdoppelt
– was den Bau der neuen Kellerei erforderlich machte.
Was für den Schauspieler das Theater und für den Koch die Küche ist,
ist für Holger der Weinkeller. Hier kann er perfektionieren, was im
Weinberg vorbereitet wurde. Mit Ambition, Bauchgefühl und vor allem
Geduld. So einfach ist das und so kompliziert. Denn tatsächlich
macht man hier so wenig wie möglich, arbeitet ganz behutsam und
langsam. Daniel’s Weißweine werden kaltvergoren mit anschließend
langem Feinhefelager. Die Rotweine kommen alle ins Holz; die Topweine
in erlesene ausgewählte Barrique-Fässer (Johanniskreuz).

“Um einen großen Wein zu genießen, sollte man Zeit haben
und um großen Wein zu machen, sollte man Geduld haben.”

 

 

Schloss Reinhartshausen

Das Schloss liegt mit seinen Weinbergen in der Mitte des Rheingaus, einer einzigartigen geschlossenen Kulturlandschaft ca. 10 Kilometer westlich von Wiesbaden am Rhein. Besondere klimatische und geologische Bedingungen ermöglichen den Weinbau in dieser nördlichen Weinbauregion seit vielen Jahrhunderten. Auf der Stelle des heutigen Schlosses stand ursprünglich ein alter Rittersitz, der im Jahr 1801 abgerissen wurde und durch das Schloss in seiner heutigen Form ersetzt wurde.
1855 erwarb Marianne von Preussen, geborene Prinzessin der Niederlande, Tochter des Königs Wilhelm I. das Anwesen. Diese ungewöhnliche und in mancher Hinsicht unkonventionell und fortschrittlich denkende Frau machte Reinhartshausen zu einem kulturellen Anziehungspunkt am Rhein. Prinzessin Marianne besaß z.B. eine Sammlung von über 600 Gemälden, die in einem eigens dafür errichteten Museum (den heutigen Festsälen) unter- gebracht waren. Ihr zu Ehren trägt die schlosseigene Insel – mit 89 Hektar die größte Insel im Rhein – heute den Namen „Mariannenaue“.

Das Weingut

Das Weingut Schloss Reinhartshausen ist mit 77 Hektar bestockter Rebfläche das größte privat geführte Weingut des Rheingaus. Auf fast 85% der Rebfläche ist Riesling gepflanzt, Weiss- burgunder, Chardonnay und Spätburgunder ergänzen den Rebsortenspiegel. Neben den Anbauflächen auf der Insel Mariannenaue gehören zum Weingut auch mehrere berühmte Top-Lagen auf dem „Festland. Die tertiären Mergelböden in südlicher Ausrichtungen garantieren Weine mit Kraft und Eleganz und zeigen ernormes Alterungspotential. Die konsequente Reduzierung des Ertrags in den Weinbergen und eine moderne Vinifikation im Keller verbinden sich heute mit den Erfahrungen aus der langen Tradition des Weinbaus im Rheingau, und sorgen im Weingut Schloss Reinhartshausen für einen hohen Qualitätsstandard.

Die Insel

Auf der Mariannenaue ist das Klima genauso mild wie auf der Insel Mainau im Bodensee. Das europäische Naturschutzreservat hat einen Vegetationsvorsprung von 1-2 Wochen gegenüber dem Festland und somit optimale Voraussetzungen für voll ausgereiftes, gesundes Lesegut. Der Charakter der Inselweine – geschliffene Aromen, feine, filligrane Säure und tolle Fruchtnuancen – hebt sich daher von den Weinen des „Festlands“ ab. Schloss Reinhartshausen bewirtschaftet seit den 60er Jahren rund 23 Hektar Weinberge mit den Sorten Riesling, Weissburgunder, Chardonnay und Silvaner auf der Insel. Die Rebflächen profitieren von der Lage inmitten des Rheins: Am Tag werden die Sonnenstrahlen reflektiert, und in der Nacht wird die Wärme des Wassers an die Insel abgegeben. So werden im ganzen Jahresverlauf Temperaturschwankungen ausgeglichen und Spätfrostrisiken im Frühjahr beseitigt.

 

Der gelernte Weinbau- und Wirtschaftsingenieur Gunter Künstler ist seit 1992 Inhaber des Weingutes. Gunter Künstler übernahm den Keller 1988 eigenverantwortlich, nachdem er im gleichen Jahr seinen Abschluss in Geisenheim als Dipl.-Ing. für Weinbau und Oenologie erhielt.

 

Das Weingut Künstler umfasst heute 30ha Rebfläche. Auf den Hochheimer Spitzenlagen Domdechaney, Kirchenstück, Hölle, Reichestal und Stielweg werden unter der Leitung von
Betriebsleiter Rolf Schregel 80 % Riesling, 15 % Spätburgunder sowie Chardonnay und Sauvignon-Blanc angebaut.

 

Gunter Künstlers Devise ist: Schonende und sorgsame Behandlung der Trauben im Weinberg und Keller. Die naturnahe und umweltschonende Weinbergspflege mit Begrünung der Rebzeilen ergibt einen gesunden Weinberg und gesunde Trauben. Die Trauben werden vorwiegend mit der Hand gelesen und schonend gepresst. Die Moste werden, je nach Herkunft, im Edelstahltank oder im Holzfass langsam vergoren. So entstehen kraftvolle, extraktreiche, terroirgeprägte, lebendige Rieslingweine.

 

 

Das Weingut Gutzler gehört zu den Partnern der 1.Stunde des Weinhaus Heuser.

 

1985 übernahm Gerhard Gutzler das Weingut und schenkte fortan die ganze Aufmerksamkeit mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus den Reben und dem Wein und krempelte das Weingut in diesem Zuge einmal komplett um.

Kompromisslos wurde jeder Änderung im Weingut dem Streben nach Qualität untergeordnet.
2003 stieg dann Sohn Michael nach einigen erfolgreichen Jahren im Ausland und bei namhaften deutschen Winzern in den elterlichen Betrieb ein.

Seit 2010 leitet Michael den Keller eigenverantwortlich und seit dem Tod seines Vaters Gerhard im April 2017 ist er nun mit Ehefrau Christina in der Gesamtleitung des Spitzengutes und führt fort was Vater und Sohn im hervorragend funktionierenden Team begonnen haben.

 

Mit besonderer Leidenschaft und einer Menge Fingerspitzengefühl widmeten sich Vater und Sohn schon seit 1986 dem Weinausbau im Barriquefass. Bis zu vier Jahren reift der Wein im kleinen Holzfass, atmet durch die Holzporen und nimmt das Aroma und die Tannine der Eiche auf. Die Auswahl und Herkunft des Holzes, die Toastung des Fasses vor allem aber die Qualität des Weines entscheiden beim Barriqueausbau. Und weil aus mittelmäßigem Rebensaft kein Zaubertrank werden kann, werden im Hause Gutzler nur Spitzengewächse mit einem leichten Barriqueton gekrönt. Der Barriquekeller der Gutzlers ist übrigens ein besonderes Juwel. Aus den von Hand eingesammelten alten Ziegelsteinen des abgerissenen Mainzer Südbahnhofs ist ein sehenswerter Keller entstanden.


Wein entsteht im Weinberg, das ist die klare Philosophie von Michael Gutzler!

100 000 Rebstöcke auf 15 ha liefern Gutzler den Saft, der in seinen Kellern zu Spitzenweinen reift.

Die wichtigsten Rebsorten sind Spätburgunder, Riesling, und der Weiße und Graue Burgunder. Dazu gesellen sich Chardonnay, Dornfelder, Silvaner und Cabernet Sauvignon. Die natürlichen Eigenschaften der Trauben zu erhalten ist das Ziel.
Denn ein großer Wein entsteht im Weinberg, nicht im Keller. So sieht Michael seine Aufgabe darin, die Entwicklung der Trauben in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Harmonie zwischen Klima, Boden, Rebe und dem Winzer ist im Weinbau eben ganz entscheidend.
Mit selektiver Handlese und schonender Traubenverarbeitung erzeugen sie, glasklare, am liebsten klassisch trockene Weine. Großer Wert wird auf die Böden und die Lage gelegt.
Klangvolle Namen wie Morstein, Kirchspiel und Steingrube in Westhofen, Ölberg und Kranzberg in Nierstein sowie die Urlage der Liebfrauenmilch, das Wormser Liebfrauenstift Kirchenstück sind in Gutzlers Besitz.

Durch die Vielfalt der Böden und im Einklang mit der Rebsorte entstehen Weine mit Typizität und Charakter.

Seit 1991 engagierte sich Gerhard Gutzler zusätzlich in einem sehr traditionsreichen Handwerk. Der Destillation von Edelbränden. Mit der Intention das qualitativ bestmögliche aus der Natur einzufangen, geht er mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus an seine Arbeit.

Die Früchte für Gutzlers aromatischen Trauben- und Obstbrände reifen größtenteils im rheinhessischen Hügelland heran. Die Aromastoffe und feinen Geschmacksnuancen des Obstes im Destillat einzufangen, ist eine Kunst,

die Gerhard jahrelang kultiviert hat und die ihn mit unglaublicher Perfektion in die Riege der besten Obstbrenner des Landes gebracht hat.

Im Weingut ist man zu Recht  besonders Stolz auf das Erreichte – da der Erfolg den Gutzlers recht gibt.

 

 

Seit Anfang der Siebziger Jahre beziehen wir Weine vom Weingut Gysler in Weinheim. Eine lange, zuverlässige Partnerschaft über viele Jahre hinweg! Allein das ist schon bemerkenswert. Beeindruckend ist aber ganz besonders die Entwicklung des Weingutes seit der Übernahme 1999 durch den Sohn Alexander. Mit Bedacht änderte er den Stil der Weine mit mehr Betonung auf den trockenen Ausbau und Rückbesinnung auf traditionelle Rebsorten. Geblieben sind die gleiche Passion zum Wein wie beim Vater und die Sorgfalt beim Ausbau und im Qualitätsstreben.
„Unser Ziel ist es, individuelle Weine mit eigener Typizität und echtem Charakter zu erschaffen. Weine, die es so nur von diesem Standort geben kann. Ehrlich erzeugte Weine – mit Herkunft und Zukunft.“

Die Weine des Weinguts in einem Satz zu umschreiben ist natürlich schwierig- einen gemeinsamen Nenner gibt es jedoch: Die Gysler-typische Filigranität. Alles Arbeiten ist darauf ausgerichtet, die Weine etwas eleganter, animierender und leichtfüßiger werden zu lassen, ohne an Substanz und Struktur einzubüßen.

 

Seit dem Weinjahrgang 2007 ist das Weingut Gysler biozertifiziert nach EU-Öko-Verordnung.
Seit dem Weinjahrgang 2008 ist nun zusätzlich die strengere DEMETER Zertifizierung hinzu gekommen.

 

Das Weingut Das um 1750 erbaute Weingut erfreut den Besucher durch einen großzügigen Innenhof, der vor allem in der warmen Jahreszeit zum Verweilen einlädt. Die alten Gewölbekeller liegen tief unter der Erde und beherbergen die vielen Weinfässer in einer konstant kühlen Umgebung. Weinheim liegt im westlichen Rheinhessen, im ehemals verschrienen „Hinterland“ und ist unter Geologen wegen seiner Urweltfunde weltweit bekannt. Im Wesentlichen gibt es zwei Bodentypen. Einmal die Oligozän-Sande, die geologische Fundstücke wie versteinerte Muscheln und Haifischzähne beherbergen. Interessanter für den Weinbereich sind jedoch die Böden aus dem Rotliegenden, Standort von über 90% der Rebfläche im Weingut. Es handelt sich um Sandsteinverwitterungsböden. Sie prägen die Weine durch Ihre mineralische Art, sorgen für Filigranität und bedingen stets etwas höhere Säurewerte.

 

Im südlichsten Zipfel Rheinhessens, in Offstein, ist das Weingut Keth zu Hause. Georg Jakob Keth ist einer der Rotwein-Protagonisten in Rheinhessen. Der Großteil der Weinbergsfläche ist mit roten Sorten bestockt. Die sandigen Lehmböden in Offstein bieten ideale Voraussetzungen, damit hochwertige Rotweine entstehen können. Bei Georg Jakob Keth ist der Spätburgunder die wichtigste Messlatte. Daneben gibt es bei ihm aber reichlich Platz für internationale Klassiker wie Merlot und Cabernet Sauvignon. Die Traditionssorte St. Laurent hat Georg Jakob Keth ganz bewusst wieder ins Rampenlicht gestellt. Sein Weinstil zeichnet sich durch kräftige, tanninreiche Rotweine aus. Die kräftigsten Rotweine lagern 10 – 15 Monate im eigens dafür eingerichteten Barrique- und Holzfasskeller. Während Georg Jakob Keth seinen Rotweinpassionen nachgeht, widmet sich Sohn Matthias Keth in seinem eigenen Weingut ganz den modernen, spritzigen Weißweinen.Das Qualitätskonzept beider Weinmacher ist einfach formuliert und wird strikt gehandhabt: umweltschonender Anbau, reduzierte Erträge, gesundes Lesegut mit anschließender schonender Verarbeitung und kontrollierte, gezügelte Gärung.

 

Die Vielfalt der Böden macht den Charakter Rheinhessens aus. Diese Vielfalt findet sich auch in den Weinen der Keths; ihre Weinberge also liegen in den unterschiedlichsten Regionen Rheinhessens.
Im südlichen Wonnegau findet man auf leichten, sandigen Lössböden und in windgeschützten Kessellagen Burgunder- und Sankt Laurent-Reben.
Die Spitzenlage „Westhofener Moorstein“ zeichnet sich durch die Kombination aus Kalksteinboden und exponierter Südlage aus. Hier gedeihen die hochwertigen Riesling- und Spätburgunder-Trauben.
Sonnenverwöhnte Hänge bei insgesamt eher kühler Witterung – das kennzeichnet die Anbauregion um Oppenheim und Guntersblum: beste Voraussetzungen für spät reifende Rebsorten wie Riesling und Grauburgunder.
„Der Rhythmus der Natur gibt uns den Takt vor“, sagt Matthias Keth.

 

 

Sekthaus RAUMLAND – Méthodes Champenois der Spitzenklasse

Bereits im fünften Jahr belegt 2011 ein Sekt aus dem Hause Raumland, den ersten Platz beim Wettbewerb „Sekt des Jahres“. Außerdem erhält das Sekthaus auch die dritte Traube und gehört damit zu den Aufsteigern des Jahres…Gault Millau 2011

 

„Guten Wein machen kann jeder, aber guter Sekt ist tatsächlich eine Kunst.“ sagt Volker Raumland.

 

Der muss es wissen, denn seit 25 Jahren macht er in erster Linie Sekt.

Kaum ein anderer Betrieb in Deutschland hat sich in den letzten Jahren so ambitioniert mit der Sektbereitung auseinandergesetzt Volker Raumland. Hier werden neue Maßstäbe gesetzt in der Produktion von exzellenten „Méthodes Champenoises“, die sich mit den besten der Welt, inklusive Champagner, messen können!

 

Erst kurz bevor die fertigen Flaschen das Haus verlassen, erfolgt auf traditionelle Art die Enthefung durch Rütteln und Degorgieren, nach wie vor in Handarbeit.

Volker Raumland ist eine Bank. Das ganze Sortiment gehört mit zu dem Besten, was an klassischer Flaschengärung in Deutschland produziert wird. Die Cuvée Katharina, ein Blanc de Noirs aus Spätburgunder und Schwarzriesling, zählt zu seinen Top-Sellern, bewegt sich dabei aber qualitativ auf Spitzenniveau und bietet ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis. (Weinwirtschaft).

 

Aufsteiger des Jahres 2009 Gault Millau

Seit 1993
 leitet Daniel Wagner das elterliche Weingut im Rheinhessischen Siefersheim und überzeugt hier mittlerweile Jahr für Jahr die Riege der Weinkritiker.

Im Gault Millau 2009 wählte man ihn beispielsweise aufgrund seiner großartigen Kollektion des starken 2007er Jahrgangs zum Aufsteiger des Jahres und verlieh im die 4. Traube.
Eichelmann
 wusste dies schon 2007 entsprechend zu würdigen und ließ Daniel Wagner die Ehre des Aufsteigers des Jahres zukommen.

 

Qualität wächst im Weinberg – daher setzt Daniel Wagner auf eine behutsame, biologische Weinbergspflege mit aufwändiger Handarbeit und sorgt durch eine ökologische Wirtschaftsweise für gesunde Böden mit ausgewogener Begrünung. Die selektive Handlese ist genauso selbstverständlich wie eine schonende Traubenverarbeitung und ein feinfühliger Ausbau im Keller sowie – je nach Anforderungen des Mostes – eine sensible und langsame Entwicklung im Edelstahl oder Holz.

Auf 12 ha Weinbergsfläche werden ausschließlich klassische Rebsorten angebaut. Eine herausragende Bedeutung kommt dem Riesling mit fast 50 Prozent zu, gefolgt von Weißburgunder, Silvaner, Spätburgunder, Frühburgunder und Saint Laurent.
Auf kleinen Flächen experimentiert Daniel Wagner seit einiger Zeit sehr erfolgreich mit dem Merlot und seit neuestem auch mit dem Sauvignon Blanc der viel versprechendes für die nächsten Jahre vermuten lässt.

 

Behutsame Weinbergspflege und selektive Handlese geben den Weinen von Daniel Wagner ihren eigenen kraftvollen und eleganten Charakter. Die Rotweine ruhen zusätzlich mindestens ein Jahr im Holzfass.
Begünstigt wird er von den großartigen Böden in den Siefersheimer Lagen Höllberg und Heerkretz, die mineralisch komplexe Weine hervorbringen. Doch nicht nur die Lagenweine oder Großen Gewächse im Weingut Wagner-Stempel fallen auf. Auch die Basisweine bestechen durch ihre jugendliche Frische und mineralische Eleganz.
Seit dem Weinjahrgang 2009 ist das Weingut  biozertifiziert nach EU-Öko-Verordnung.

 

Im Sommer 2013 hat Christian Hirsch seinen jahrelangen Status daheim als „Wochenendwinzer“ zu 100% schwäbischer Jungwinzer aufgewertet. Mit dem Einstieg in den elterlichen Betrieb kehrt er nach praxisreichen Wanderjahren im In- und Ausland zu den tiefen Wurzeln ins Ländle zurück.

Vor dem Abschluss zum Dipl.-Ing. Weinbau und Oenologie in Geisenheim hat ihn besonders das einjährige Weinbaustudium am Robert Mondavi Institute der University of California Davis geprägt. Wein ist für Christian das perfekte Kulturgut unserer Zeit, deutscher Rotwein mehr denn je. Frischer Wind durch alte Reben…


Nicht nur die nötige Sorgfalt und viel Liebe fließen bei Christian Hirsch in die Weinherstellung ein, sondern auch eine Portion Umweltbewusstsein. Unter der württembergischen Sonne reifen die Trauben optimal und gesund heran, bevor nur die besten gelesen und schonend weiterverarbeitet werden. Für ALLE Rotweine bedeutet dies, dass sie zwischen 10 und 25 Tagen auf der Maische (d.h. mit den Beerenschalen) vergären. Die besten Fässer reifen anschließend noch einmal 18 bis 30 Monate in Barriques aus schwäbischer (!) Eiche.

 

Gegründet 1868 als „Königliche Weinbauschule“ ist das Staatsweingut Weinsberg eine weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Ideenschmiede geballten Weinwissens.
Die Weine aus den rund 40 ha. des Staatsweingutes stammen von klassischen Rebsorten wie Riesling, Lemberger,Trollinger oder Spätburgunder. Dazu kommen zahlreiche Spezialitäten, Raritäten und Neuzüchtungen wie Traminer, Clevner (Frühburgunder) oder Muskateller und die zahlreichen Gespielen der Cabernet-Familie wie Cabernet Dorsa, Cabernet Dorio oder Cabernet Cubin.
Im Staatsweingut Weinsberg entstehen zwischen Lehre, Forschung und Entwicklung ganz ausgezeichnete Weine, die bei Verkostungen und Prämierungen speziell mit holfassgereiften Rotweinen und dem Lemberger meist ganz vorne mit dabei sind.